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Jetzt wird die Geschichte noch schmackhafter

Europäischer Kulturpark Bliesbruck-Reinheim hat ab sofort ein neues römisches Ausstellungsgebäude und eine Taverne – Einweihung fand großen Zuspruch!

Es ist für den Europäischen Kulturpark eines der wichtigsten Ereignisse seit seiner Gründung: Mit der offiziellen Einweihung des römischen Gebäudes B6 erhält das Freiluftmuseum auf der deutsch-französischen Grenze neue Ausstellungs- und Museumsflächen inklusive Taverne und Toilettenanlage.

In dem neuen Gebäude soll ab dem Sommer die grenzüberschreitende Ausstellung „Blesa“ gezeigt werden, die einzigartige Funde einer 2500jährigen gemeinsamen Geschichte von Lothringen und Saarland präsentieren wird. Zudem könne der Raum, so Landrat Lindemann in seiner kurzweiligen Ansprache, auch für Trauungen der Gemeinde Gersheim genutzt werden, was Gersheims Bürgermeister Alexander Rubeck sofort aufnahm und seinen Standesbeamten mitteilen werde.

Nach der Rekonstruktion des Torhauses (B 7) und der Scheune (B 1) in den Jahren 2006 und 2007 ist ein für den Besucher nachvollziehbares Hofareal entstanden wie es in der Römerzeit an gleicher Stelle im Tal der Blies einmal stand. Das Gebäude B 6 ist nun so gestaltet, dass das Obergeschoss als neuer Museums- und Ausstellungsraumgenutzt werden kann und im Erdgeschoss eine römische Taverne mit rund 50 Sitzplätzen und eine adäquate Toilettenanlage beherbergt .

Aber nicht nur der neue Ausstellungsraum stand im Mittelpunkt des Interesses, auch die neue Taverne im Erdgeschoss: Damit wurde eine gastronomische Bereicherung geschaffen, die vielen Besuchern im Europäischen Kulturpark bislang fehlte.

Bei der offiziellen Vorstellung des römischen Gebäudes betonte Landrat Clemens Lindemann, dass man von dieser gastronomischen Bereicherung des Parks einen deutlichen Schub erwarte. Nicht nur, dass die direkte gastronomische Nachfrage durch die Besucher abgedeckt werden kann, vielmehr denkt man auch an die Entwicklung von Ganztages-Programmen mit themenspezifischen Angeboten. So wird das Leben der Römer und Kelten nicht nur in den Ausgrabungen und Rekonstruktionen nachempfunden, sondern auch über den Gaumen erlebbar.

Der Landrat dankte in diesem Zusammenhang der Mieterin Carmen Bachmann, von deren gastronomischen Ideenreichtum und Engagement er absolut überzeugt ist. Sein Dank ging aber zuerst an die Landesregierung, konkret an das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr. 70 Prozent der Gesamtkosten der neuen Ausstellungsflächen tragen  das Land und die EU gemeinschaftlich – 20 Prozent Fördermittel des Landes, 50 Prozent aus EFRE-Mitteln der Europäischen Union. Bei Gesamtkosten von 1,8 Millionen Euro bleibt damit ein Kreisanteil von 540 000 Euro. Hier unterstrich der Landrat, dass der Kreistag dem Projekt stets offen gegenüber stand und die Weiterentwicklung des Parks stets als wichtige Aufgabe für die Saarpfalz und die Biosphärenregion Bliesgau erachtete.

Wirtschaftsstaatssekretär Jürgen Barke betonte in seinem Grußwort, dass „mit der neuen Maßnahme das kulturelle Erbe in der Region sichtbar gemacht und zugleich eine weitere wichtige touristische Attraktion bereitgestellt wird, um mehr Gäste für unser Land zu gewinnen. Das rekonstruierte Ausstellungsgebäude stellt eine Bereicherung für den Kulturtourismus im Saarland dar“.

Abschließend dankte der Chef der Kreisverwaltung allen am Bau beteiligten Firmen und Unternehmen wie den Mitarbeitern seines Bauamtes für die überaus engagierte Arbeit an diesem Vorzeige-Objekt im Europäischen Kulturpark.

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