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Auf Bodo Marschall folgt Förster Benedikt Krächan

Gerade mal 29 Jahre ist Benedikt Krächan alt. Ab sofort ist er gemeinsam mit seinem Kollegen Michael Weber für den St. Ingberter Forst zuständig.

Die beiden teilen sich die St. Ingberter Forstreviere. Krächan rückt nach für Bodo Marschall, der altersbedingt aus dem aktiven Forstdienst ausgeschieden ist.

Mit Marschall hat er zunächst nichts gemeinsam – „aus der Politik halte ich mich raus, und Bücher schreibe ich auch nicht“, so Krächan, als er sich bei Oberbürgermeister Hans Wagner vorstellte. Marschall ist in langen Jahren zur Institution geworden, zum Original – immerhin brachte er schon Grundschulkindern bei, worum es bei der Waldwirtschaft geht. Sein Nachfolger wird diesem Ziel keineswegs entgegenstehen, wenn er auch eine andere Vorgehensweise haben wird.

Dabei fing Krächans berufliche Laufbahn ganz anders an. Betriebswirtschaft hat er studiert, seinen Bachelor gemacht, und anschließend als Einkäufer im Stahlbau gearbeitet. „Mir war aber schnell klar, dass ich das nicht die nächsten vierzig Jahre machen will“, erzählt er. Mit 23 entschloss er sich zum nächsten Studium, diesmal Forstwirtschaft. „Wir haben selbst ein wenig privaten Wald, und die Verbindung zu Wald und Natur war sehr naheliegend.“ Kaum hat er sein Examen hinter sich, wird ihm das Revier St. Ingbert zugeteilt.

Mit Oberbürgermeister Hans Wagner und der Stadtverwaltung arbeitet er gut und gerne zusammen. Obwohl die Erwartungen, die die Vielzahl der verschiedenen Waldnutzer formulieren, sehr unterschiedlich sind. Der Erholungswert des Waldes steht für viele Menschen an erster Stelle, und die Interessen der Forstwirtschaft werden oft als störend empfunden. Dabei ist in aller Regel der Forst im Wald der Hausherr, und er betreibt die Entwicklung und Vermarktung des Waldes, ohne die der Wald keine Zukunft hat.

 

Stadt St. Ingbert

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