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Ausbau der Zusammenarbeit mit Sydeme

Seit 2011 besteht zwischen dem Entsorgungsverband Saar und dem lothringischen Abfallverband Sydeme eine enge Kooperation für eine grenzüberschreitende Abfallentsorgung.

Im Rahmen dieser Zusammenarbeit wird Hausmüll aus dem Sydeme-Gebiet im Saarland entsorgt, während umgekehrt Bioabfälle aus dem Saarland in der Vergärungsanlage in Morsbach (nahe Forbach) energetisch verwertet werden. So werden die beiderseits der Grenze bestehenden Anlagenkapazitäten optimal genutzt.
Waren die Anlieferungen aus Frankreich in den ersten Jahren noch auf das Abfallheizkraftwerk Neunkirchen beschränkt, so können seit Anfang dieses Jahres Abfälle aus dem Sydeme-Gebiet nun auch zur EVS-eigenen Abfallverwertungsanlage nach Velsen gebracht werden.

Die entsprechenden europarechtlichen Formalitäten konnten zwischen den beteiligten deutschen und französischen Behörden bis zum Jahresende 2015 geregelt werden. Im Zuge dessen kann auch die in saarländischen Anlagen zu entsorgende Menge an Restabfällen von Sydeme von 48.000 Tonnen im Jahr 2015 auf 85.000 Tonnen in 2016 gesteigert werden.

Umgekehrt werden bis zu 15.000 Tonnen an Bioabfällen aus saarländischen Haushalten in der Vergärungsanlage auf französischer Seite verwertet.
Auch im Bereich des Grünschnitts, für dessen Behandlung der EVS ab 2018 im Saarland zentral zuständig sein wird, sind bereits erste Kooperationsschritte hinsichtlich einer Verwertungsanlage in Sarreguemines eingeleitet worden.
Die Fortentwicklung der Initiativen im Bereich der Abfallentsorgung und -verwertung ist ein bedeutender Meilenstein für die grenzüberschreitende Zusammenarbeit in der Großregion.

 

PM: Marianne Lehmann,
Leiterin Stabsstelle Kommunikation EVS

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