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Ausstellung „Pommes, Pumps und Pelze“

Heute lädt das Baden‐Badener Kunstforum ab 19 Uhr zur Vernissage ein. Unter dem Titel „Pommes, Pumps und Pelze“ werden in den Ausstellungsräumen der Baden‐Badener Versicherung AG in St. Ingbert  Werke von Jutta Mohr ausgestellt. Die bunten, ausdrucksstarken Gemälde zeigen lebendige Kunstgeschichten in Acryl ‐ zum Schmunzeln und zum Heulen.

Mario Tucholke, Baden‐Badener Versicherung AG, wird die Gäste bei der Vernissage begrüßen. Die Laudatio wird gehalten von der Kunsthistorikerin Frau Nicole Baronsky‐Ottmann.
Die Künstlerin wird bei der Vernissage ebenfalls anwesend sein.
Die Besichtigung der Werke ist jeweils von Montag bis Freitag zwischen 8 und 16 Uhr möglich. Der Eintritt ist frei.

Pommes, Pumps und Pelze ‐ Lebendige Kunstgeschichten in Acryl zum Schmunzeln und zum Heulen In ausdrucksstarken Bildern zeigt Jutta Mohr situationskomische Alltäglichkeiten. Wenn sich eine Flasche Champagner und eine Portion Pommes die Leinwände teilen, bleibt es jedem selbst überlassen, die dahinter verborgene Geschichte als Parodie oder als Erinnerung an die eigenen wilden Zeiten zu interpretieren. „Es ist einfach toll, wenn eine hinter dem Bild versteckte Geschichte nicht vom Auge des Betrachters, sondern von seiner Erinnerung als Situationskomik oder auch als tiefer greifendes Déjà‐vu wiederentdeckt wird“, so Mohr. Letztendlich schmeichelt Jutta Mohr mit ihren ausdrucksstarken und kommunikativen Bildern nicht nur dem Auge, sondern findet die Themen einiger Werke wie „Arroglanz“, „Tatort“, „Unschuld“, „MM“ und „zum Heulen“ selbst zum Heulen. Bei diesen wenigen Dramen ohne Happy End, rüttelt sie zwar am Gewissen, wählt dabei aber den Weg über das Herz. Auch wenn jedes, der von Jutta Mohr ausnahmslos gegenständlich gemalten Acrylwerke, weit weniger zeigt als die Szene einer Filmkomödie, weniger als ein einzelnes Szenenbild, weniger als die Pointe einer Situationskomik und letztlich nicht mehr als nur einen am Schneidetisch übriggebliebenen aber entscheidenden Zelluloidsplitter, spult sich dem Betrachter immer wieder der ganze Streifen auf den ein mal ein Meter großen Leinwänden ab.

Neben den bereits bekannten Themen, wird die Künstlerin in dieser Ausstellung auch neue Werke aus der lebendigen Porträtmalerei zeigen. Die Besucher dürfen gespannt sein! Über ihre Schwerpunktthemen und die bisher von ihr bekannten kleinen situationskomischen Alltäglichkeiten des Lebens in Acryl hinaus, hat sich die diplomierte Kommunikationsdesignerin und berufene Künstlerin Jutta Mohr in den letzten Monaten mit lebendiger Porträtmalerei auf unterschiedlichste Gesichter und ihr vertraute und unbekannte Charaktere gestürzt. Die auf Leinwand festgehaltenen Protagonisten sind aus den Attacken mit farbenfrohem Acryl und breitem Pinselstrich nicht nur lebend, sondern lebendiger denn je hervorgegangen. Wie alle Bilder von Jutta Mohr, sind auch Konterfeis aus Familie, Wirtschaft und Politik großformatig im Quadrat angelegt: „Eine quadratische Leinwand lässt mit ihrer geometrisch strengen Ausgeglichenheit das Bildthema ungestört wirken“, so die Künstlerin. Mit der klaren Entscheidung für das Quadrat sowie mit der ausnahmslos gegenständlichen und plakativen Art zu malen, verrät Jutta Mohr ihre langjährige berufliche Erfahrung im Kommunikationsdesign, die sie sich für ihre wiederentdeckte Berufung zunutze macht.

BADEN‐BADENER KUNSTFORUM: KONZEPT

Das Baden‐Badener Kunstforum bietet Künstlern die Möglichkeit, ihre Werke in den Räumlichkeiten der Baden‐Badener Versicherung AG in St. Ingbert auszustellen. Organisation, Catering, Marketingaktivitäten sowie die Einladung der Gäste übernimmt das Kunstforum ‐ für die Künstler entstehen dabei keinerlei Kosten. Dieses Ausstellungskonzept trägt dem Gedanken Rechnung, ambitionierten Künstlern die Chance zu bieten, ohne großen finanziellen Aufwand ihre Kunst zeigen zu können. Gleichzeitig sollen auch diejenigen unterstützt werden, denen es nicht so gut geht: Alle ausstellenden Künstler haben sich dazu bereit erklärt, 10 % ihres Verkaufserlöses an die im Jahr 2009 gegründete Baden‐Badener Kinder‐ und Jugendstiftung zu spenden (www.kinderjugendstiftung.de).
Besucher‐Kontakt:
Baden‐Badener Kunstforum
Schlackenbergstraße 20
66386 St. Ingbert
Telefon: (06894) 915‐103
E‐Mail: kunstforum@baden‐badener.de
Internet: www.baden‐badener.de/kunstforum

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