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AUSSTIEG AUS DER ATOMENERGIE?


Europäische Jugendliche diskutieren Gefahren und Potenziale der Atomenergie.
„Alles, was schiefgehen kann, wird auch irgendwann einmal schiefgehen“, lautet „Murphys Gesetz“, mit dem der US-amerikanische Ingenieur Edward A. Murphy die Unzulänglichkeit des menschlichen Handelns im Umgang mit komplexen Systemen auf den Punkt bringt.
Ein besonders komplexes technisches System stellt die Gewinnung von Elektrizität durch Kernkraftwerke dar. Nach der Beinahe-Katastrophe von Harrisburg und besonders nach den Katastrophen von Tschernobyl und Fukushima werden die Diskussionen um das Gefahrenpotenzial der Kernkraft immer intensiver geführt.
Spohns Haus bietet seit einigen Jahren immer wieder eigene Themenwochen für Jugendliche aus europäischen Ländern an, die sich mit aktuellen Themen und Fragestellungen aus den Bereichen Gesellschaft, Politik und Religion befassen. Zurzeit läuft in dem ökologischen Bildungszentrum ein weiteres internationales Projekt, das sich mit den Gefahren und der (Nicht-)Beherrschbarkeit der Atomkraft befasst. In einem fünftägigen Seminar (21. – 25. November 2011) werden sich etwa 60 polnische, ukrainische und deutsche Jugendliche im Alter von 16 bis 18 Jahre zusammen mit wissenschaftlichen Experten und Politikern mit den Sicherheitsrisiken der Atomkraft auseinandersetzen. Unter anderem werden folgende Themen auf der Tagesordnung stehen: „Ausstieg – geht das?“, „Euphorie und Ausstieg“, „Stromversorgung“, „AKW und Klimaschutz“ sowie „Unfälle in Atomanlagen“. Ein besonderer Schwerpunkt wird auf dem Einsatz regenerativer Energieformen liegen. Begleitet werden die Diskussionsrunden von Tages-Exkursionen zum Atomkraftwerk Cattenom und zu dem saarländischen Hersteller von Windgeneratoren VENSYS in Neunkirchen. Eingeladen wurden neben den Experten auch die saarländische Umweltministerin Dr. Simone Peter sowie hochrangige Vertreter der polnischen und ukrainischen Generalkonsulate in Deutschland.

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St. Ingberter Anzeiger ·
1865–2017