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Badminton: Top-Spieler gehen bei Grand-Prix Gold Turnier auf Punktejagd

Auf dem Weg nach London
Olympische Spiele Ende Juli 2012 in London – das ist das erklärte Ziel für die besten Badmintonspieler der Welt. Auf dem Weg dahin machen vom 1. bis 6. November auch viele von ihnen Station in Saarbrücken. Bei den Bitburger Badminton Open gibt es neben dem Preisgeld von insgesamt 120.000 US-Dollar auch reichlich Punkte für die Olympia-Qualifikation zu ernten – alleine 7.000 darf sich jeweils der Gewinner der einzelnen Disziplinen gutschreiben. Möglich macht dies der Gold-Status, den das in der Saarlandhalle ausgetragene Grand-Prix Turnier seit vergangenem Jahr genießt. „Bei den Bitburger Open vor Olympia haben wir immer ein Spitzenteilnehmerfeld – das war schon vor vier Jahren so und da waren wir noch kein Grand-Prix Gold Turnier“, sagt Turnierdirektor Frank Liedke, der mit dem Sportartikelhersteller Wilson auch einen neuen Hauptsponsor präsentieren kann.
Dass die Zuschauer auch jetzt die Besten ihrer Zunft zu sehen bekommen, verrät ein Blick auf den Turnier-Kalender des Badminton Weltverbandes. Denn die Weltspitze ist zu diesem Zeitpunkt in Europa unterwegs: Die Bitburger Open liegen zwei Wochen nach den Denmark Open und direkt im Anschluss an die French Open in Paris. Das sind eigentlich Muss-Veranstaltungen für die Weltspitze. „Und parallel läuft kein Turnier, welches auch nur annähernd einen ähnlichen Stellenwert hätte wie unseres. Von daher glauben wir, dass sich viele Hochkaräter auf den Weg nach Saarbrücken machen“, erklärt Liedke. Ähnlich sieht es Martin Kranitz, der Sportdirektor des Deutschen Badminton Verbands (DBV): „Es ist eine starke Meldeliste zu erwarten. Speziell China verteilt seine Spieler aufgrund der großen Zahl an Top-Spielern bewusst auf viele Turniere. Dies wird voraussichtlich auch wieder die Bitburger Open treffen. Und auch andere Top-Nationen werden ein solches Turnier sicher nicht auslassen. Aber auch im Falle einer sehr starken Besetzung, glaube ich fest an unsere Spieler, dass sie ihren Heimvorteil nutzen. Das Niveau haben sie inzwischen.“
Der Pluspunkt eines Grand-Prix Gold Turnieres im eigenen Land ist nicht zu unterschätzen, denn die Bitburger Open waren für die DBV-Akteure stets ein gutes Pflaster: Seit acht Jahren gibt es in der Landeshauptstadt keine Endspiele ohne deutsche Beteiligung. „Das Turnier steht aus unserer Sicht natürlich vordergründig im Licht der Olympiaqualifikation. Unser Ziel ist es, erstmalig alle Disziplinen mit deutschen Teilnehmern zu besetzen. Im Moment sieht es gut aus, der Weg bis Mai 2012 ist allerdings noch sehr lang“, meint Kranitz. Einige der in Saarbrücken aufschlagenden DBV-Athleten haben Kurs auf London genommen: Da wäre die Bitburger Open Siegerin von 2009, Juliane Schenk, die in der Weltrangliste derzeit auf Platz zehn steht. Oder das Duo Ingo Kindervater und Johannes Schöttler, das mit einer glänzenden Bilanz bei Top-Turnieren in Thailand, Singapore und Indonesien auf sich aufmerksam machen konnte. Sie belegen in der Welt derzeit Rang zwölf. Auf neun steht das Mixed Michael Fuchs und Birgit Michels. Letztere ist auch im Damendoppel mit Sandra Marinello im Welt-Ranking auf dem 17. Platz zu finden. Und natürlich wird Deutschlands bester Herreneinzel-Spieler Marc Zwiebler alles daran setzen, sich den Olympia-Traum zu erfüllen.
Die Badminton-Fans aus aller Welt können sich jetzt schon online über die Homepage www.bitburger-open.de ihre Tickets bestellen – und das am besten rechtzeitig, um sich so die Frühbucherrabatte zu sichern. Abgesehen von hochklassischem Sport wird bei den Bitburger Badminton Open traditionell auch ein vielfältiges Rahmenprogramm geboten. Neben der legendären Players-Party, die in diesem Jahr erstmals am Turnier-Samstag stattfindet, sorgt im attraktiven Publikumsbereich der Saarlandhalle wieder eine bunte Mischung aus Gastronomie, Unterhaltung und Shopping für bestes Amüsement für die ganze Familie.

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