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Barrierefreiheit und Inklusion in St. Ingbert

Die CDU St. Ingbert packt auch das Thema Barrierefreiheit und Inklusion an. In einem ersten Schritt fordert die CDU-Fraktion im Stadtrat, alle barrierefreien Angebote in der Stadt St. Ingbert zu erfassen und gebündelt darzustellen.

Die Darstellung sollte zunächst auf der Webseite der Stadt unter einem Menüpunkt „Barrierefreiheit“ erfolgen; später könnte dann aus den vorhandenen Daten eine Broschüre erstellt werden. Im Endergebnis hätte man dann beispielsweise eine Übersicht über barrierefrei zugängliche Gaststätten, Geschäfte, Arztpraxen, Apotheken, Toiletten und Bushaltestellen.

Ursula Schmitt, die sozialpolitische Sprecherin der CDU-Stadtratsfraktion, hat für den nächsten Ausschuss für Kultur, Bildung und Soziales den entsprechenden Antrag gestellt. Denn oft stehen Menschen mit Behinderungen vor Gebäuden, die nicht barrierefrei sind, und kommen dann nicht weiter. Mit diesem Menüpunkt „Barrierefreiheit“ könnten sich Betroffene rechtzeitig vor einem Besuch z.B. der Fußgängerzone informieren und schon vorab diejenigen Lokalitäten auswählen, die sie ohne Einschränkungen besuchen können.

Boris Nicolai, selbst Rollstuhlfahrer, war an die CDU herangetreten und hat umfangreiche Vorschläge zum Thema Barrierefreiheit gemacht. Neben dem Menüpunkt „Barrierefreiheit“ schlägt Boris Nicolai vor, eine mobile Rampe zu beschaffen, mit der man zwei oder drei Stufen an einem Ladeneingang überwinden könnte. Diese Rampen könnten in einer Gaststätte dauerhaft deponiert und bei Bedarf mit wenigen Handgriffen aufgebaut werden. „So wäre es für mich und andere Menschen, die auf den Rollstuhl angewiesen sind, leichter möglich, das Angebot in der Fußgängerzone zu nutzen“, betont Boris Nicolai. Aber auch Menschen mit Gehstöcken oder einem Rollator könnten von einer Rampe profitieren.

Ursula Schmitt hat in einem Antrag für den nächsten Kultur-, Bildungs- und Sozialausschuss die Verwaltung gebeten, rasch die notwendigen Daten zu sammeln. „Das Zusammentragen dieser Daten ist schnell erledigt; hier soltte die Verwaltung schnell handeln und so einen großen Schritt Richtung Barrierefreiheit machen“, so Ursula Schmitt. Sie schlägt außerdem vor, den Seniorenbeirat und die Schwerbehindertenbeauftragten mit in den Prozess einzubeziehen.

 

PM:Christa Strobel
Ref.f.Öffentlichkeitsarbeit der CDU-Stadtratsfraktion

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