Nachrichten

Sonntag, 27. September 2020 · leichter Regen  leichter Regen bei 9 ℃ · Tierischer Herbstmarkt Heute um 20:15 Uhr im Regina-Kino Weitere Infektionen an Schulen im Kreis: Albertus-Magnus-Realschule betroffen!

Facebook Twitter Instagram RSS Feed

Bauhof schafft Orte der Begegnung rund um’s Bruder-Konrad-Haus

Angehörige können ihre Liebsten im Altenheim wieder besuchen. Das stellt neue Herausforderungen für die Einrichtungsleitung des Bruder-Konrad-Hauses in St. Ingbert dar.

Im Gebäude sind zwei Besucherräume, die ganztägig für terminierte Besuche genutzt werden können vorhanden. Für die 160 Bewohner sind die beiden Räume, die nach jedem Besuch aufwendig gereinigt und desinfiziert werden müssen, zu wenig. Thomas Klicker, Einrichtungsleiter, setzte einen Hilferuf an Oberbürgermeister Dr. Ulli Meyer ab. Der Oberbürgermeister sagte schnelle Hilfe zu und organisierte zusammen mit Ortsvorsteherin Irene Kaiser, Ortsvorsteher Markus Hauck, Ortsvorsteherin Lydia Schaar, Ortsvorsteher Dieter Schörkel, Ortsvorsteher Roland Weber, mit dem Team um Mike White, Leiter Stabstelle Familie, Soziales und Integration und Christina Wieth eine Lösung.

Mitarbeiter des Baubetriebshofes kamen zum Einsatz, um in den Parkanlagen, rund um das Bruder-Konrad-Haus und das Fidelishaus, Orte der Begegnung für das Stadtviertel zu schaffen. Wege wurden eingeebnet, damit auch Rollstühle und Rollatoren die Wege befahren können. Fünf verschiedene Besucherzonen bauten die Arbeiter auf. Bei warmen Temperaturen können die Treffen an der frischen Luft stattfinden.

Die Gelder für die Baumaßnahmen rund um die Seniorenresidenz sowie an anderen Einrichtungen stellten die Ortsvorsteherinnen und Ortsvorsteher zur Verfügung. In diesem Jahr fallen die Seniorenmittage in den Stadtteilen aus. Dieses Geld wird jetzt genutzt, um den Senioren vor Ort in den Betreuungseinrichtungen einen regelmäßigen und sicheren Treffpunkt zu bieten.

Oberbürgermeister Dr. Ulli Meyer, Ortsvorsteherin Irene Kaiser, Ortsvorsteher Markus Hauck, Ortsvorsteherin Lydia Schaar, Ortsvorsteher Dieter Schörkel, Ortsvorsteher Roland Weber: „Neben den Risikopatienten sind die Senioren momentan besonders eingeschränkt. Als der Hilferuf kam, war sofort klar, hier müssen wir gemeinsam handeln. Die Ortsvorsteherinnen und Ortsvorsteher standen direkt hinter dem Projekt und stellten die Gelder zur Verfügung, sodass die Seniorentage nun individuell stattfinden können. Die Zusammenarbeit klappte hervorragend, sodass innerhalb kürzester Zeit das Problem gelöst werden konnte.“

Ein Kaffee für's Team

Spenden

Werbung

Im St. Ingberter Anzeiger werben

Tag-Übersicht

Kommentare

Zu diesem Artikel wurden noch keine Kommentare abgegeben.

Kommentar schreiben

Zu diesem Artikel können keine Kommentare mehr abgegeben werden.

St. Ingberter Anzeiger ·
1865–2020