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Belastende Weihnachtsfeiertage für freiwillige Helfer

Die Freiwillige Feuerwehr St. Ingbert musste über die Weihnachtstage zu insgesamt fünf Einsätzen ausrücken. Alleine am 24.12.2019 rückten die freiwilligen Helfer

zu vier Einsätzen aus. Neben einem brennenden Oldtimer, ausgelaufenen Betriebsstoffen auf einem Aldi-Parkplatz und einem Kohlenstoffmonoxid-Austritt (wir berichteten) rückten am Abend, des 24.12., um 18:38 Uhr die Feuerwehrleute zu ausgelaufenem Öl in den Amselweg aus. Aus einem PKW trat das Öl auf die Straße aus und drohte in die Kanalisation zu laufen. Mit Bindemittel dämmten die Einsatzkräfte die Ausbreitung ein. Am Morgen des 1. Weihnachtsfeiertages sperrte sich eine Frau beim Kochen in der Rauberstraße ungewollt ein. Die Freiwilligen rückten um 11:39 Uhr aus. Eine Schiebetür zur Küche ließ sich weder von innen noch von außen öffnen, sodass die Bewohnerin gefangen war. Die Feuerwehrleute verschafften sich mit einer Steckleiter Zugang durch das Küchenfenster. An der Schiebetür entfernten die Feuerwehrleute parallel eine Führungsnase, sodass die Tür wieder optimal funktionierte.

Florian Jung, Pressesprecher der Feuerwehr: „Für die ehrenamtlichen Einsatzkräfte waren die Feiertage extrem belastend. Der Arbeitsaufwand an den beiden Festtagen lag bei ca. 10 Stunden, die die Einsatzkräfte aus dem Kreis der Familie und den gemeinsamen Feiern herausgerissen wurden. Bei einem Einsatz ging ein Betroffener davon aus, dass es in St. Ingbert eine Berufsfeuerwehr gäbe und die angerückten Einsatzkräfte in der Wache in Bereitschaft stünden. Wir weisen daher daraufhin: Die Feuerwehr in St. Ingbert ist eine freiwillige Feuerwehr. Die Mitglieder verrichten ihren Dienst ehrenamtlich, unentgeltlich und freiwillig 24 Stunden an 365 Tagen. Es gibt keine besetzte Wache. Im Alarmfall kommen die Helfer von zu Hause, der Arbeit oder wo sie sich gerade befinden und fahren das Gerätehaus an. So auch an Weihnachten, wo das ein oder andere Festessen stehen gelassen wurde, Bescherungen verschoben werden und Gäste ohne die Feuerwehrfrau oder Feuerwehrmann feiern mussten. Eine Berufsfeuerwehr gibt es im Saarland nur einmal und diese befindet sich in Saarbrücken.“

Fahrzeugüberschlag auf A6

Am frühen Donnerstagmorgen, den 27.12.2019, überschlug sich auf der Bundesautobahn A6 Fahrtrichtung Saarbrücken ein BMW, der 1 er Reihe. Hinter der Bischmisheimer Talbrücke kam der PKW von der Fahrbahn ab, überschlug sich und blieb auf dem Dach im Graben liegen. Die Fahrerin konnte mit Hilfe eines Ersthelfers das Fahrzeug selbstständig verlassen. Die Freiwillige Feuerwehr St. Ingbert, mit den Löschbezirken Mitte und Oberwürzbach, rückten um 05:40 Uhr zur Einsatzstelle aus. Die Feuerwehrleute sicherten die Einsatzstelle ab, leuchteten die Unfallstelle aus und sicherten den Brandschutz. Parallel wurde die Batterie abgeklemmt.

Nach ca. einer Stunde konnten die Einsatzkräfte den Einsatz beenden. Die Fahrbahn war während der Sicherungs-und Bergungsmaßnahmen halbseitig gesperrt.

Die PKW-Fahrerin kam mit dem Rettungswagen in ein Krankenhaus.

PKW-Brand

Um 07:49 Uhr rückte erneut die Freiwillige Feuerwehr St. Ingbert Mitte aus. In der Kohlenstraße meldete eine Frau, dass es aus der Motorhaube ihres Fahrzeuges qualmen würde. Die Einsatzkräfte stellten vor Ort Brandgeruch und eine leichte Verqualmung fest, die vermutlich durch einen kleineren Schmorbrand an der Lichtmaschine verursacht wurde. Nach der Kontrolle mit der Wärmebildkamera konnte ein weiterer Brandverlauf ausgeschlossen werden. Den PKW drückten die Einsatzkräfte zusammen mit der Polizei von der Fahrbahn auf einen Parkplatz.

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