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Benin-Projekt steht kurz vor dem Abschluss

Die bürokratischen Hürden sind zum Großteil bewältigt. Jetzt kann das Projekt zur Entwicklungshilfe in Benin in Bezug auf die baulichen Maßnahmen richtig Fahrt aufnehmen. In Zusammenarbeit mit den Vereinen Entwicklungsförderung Benin, DONGA 85 und der Firma Schröder laufen schon seit knapp einem Jahr die Planungen zur Sanierung eines Fußballplatzes, samt angeschlossener Wasserversorgung. „Entwicklung ist ein sehr ernstes Thema.

Klar ist, sie muss nachhaltig sein“, so Präsident Paul Borgard. Das Projekt, ursprünglich ein angekündigter Brunnenbau, wurde inzwischen erweitert. „Bereits beim ersten Gespräch im letzten Jahr haben wir festgelegt, dass sich alle Beteiligten mehr als den Bau eines Brunnens vorstellen können. Wir sind dabei, ein Kombiprojekt umzusetzen“, fügte Heidrun Möller, Präsidentin des Entwicklungsförderung Benin e. V., an. „Jetzt geht es darum, die Dinge zu realisieren. Aufgrund der infrastrukturellen Gegebenheiten gestaltet sich das natürlich ungleich schwieriger als in Deutschland“, so Möller weiter. Und auch ein weiterer Punkt macht klar, warum bis dato noch kein messbares Ergebnis vorzuweisen ist. Dem Partner DONGA 85, ein gemeinnütziger französischer Verein von Agraingenieuren und -technikern, die den Bau mit ihrem Fachwissen und den benötigten Geräten unterstützen, wurde von der französischen Regierung zwischenzeitlich aus politischen Hintergrund ein Einreiseverbot erteilt. Jetzt soll es aber vergleichsweise schnell gehen. „Im November steht unsere nächste Reise nach Benin an. Wir hoffen, den Platz Fußballplatz und Brunnen dann in Betrieb nehmen zu können“, so Möller.

Der Platz, derzeit in einem desolaten Zustand, wird hochfrequentiert genutzt. Sowohl Jungenals auch Mädchenteams steht er in der 57 000 Einwohnerstadt Copargo zur Verfügung. „Die Sportbegeisterung ist sehr groß“, so Möller, die sich sehr über die Anfrage aus Saarbrücken freute. „Der FCS kam auf uns mit der Anfrage zu, ob ein Projekt in dieser Region zu realisieren sein. Das haben wir direkt bejaht. Wir wollen uns bedanken, dass wir ausgesucht wurden, auch bei der Firma Schröder und DONGA 85.“  Dem schloss sich auch Borgard an.

„Wir wollen uns jetzt schon bei der Entwicklungshilfe Benin, DONGA 85 und der Firma Schröder bedanken, dass wir dieses Projekt gemeinsam auf die Beine gestellt haben. Mit dem Bau soll es aber nicht abgeschlossen sein. Es ist vieles denkbar, wie der Kontakt und die Unterstützung auch in Zukunft aufrechterhalten werden kann.“

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