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Bericht der Jakobswandergruppe: Pilgern – Leben auf dem Standstreifen

Unter dem Motto:  „Pilgern – Leben auf dem Standstreifen“ pilgerten rund 25 Pilgerinnen und Pilger auf dem pfälzischen Jakobsweg von Speyer zum Kloster Hornbach. In sieben Etappen, von März bis Ende September, legten die Jakobswanderer auf Einladung der Katholischen Erwachsenenbildung Saarpfalz  auf der Route von Speyer über Neustadt, Elmstein, Trippstadt, Landstuhl, Bruchmühlbach und Kirrberg  bis zum Ziel Kloster Hornbach  etwa 150 km Fußmarsch zurück.

Mit dem Morgengebet oder Gottesdienst, Pilgersegen und geistlichem Impuls des Wanderführers Pfarrer Werner Ripplinger begann die Wanderung; die erste halbe Stunde schweigend, um die Worte zu bedenken und zu meditieren. Unterwegs gab es auch immer wieder Gelegenheit inne zu halten, sei es an einem Wegekreuz oder in einer Kirche bzw. Kapelle. Mit dem Pilgersegen und einem Pilgerlied endete die jeweilige Etappe in einer Kirche. Den Abschluss der Wanderung bildete das gemeinsame Pilgermahl in einer Gaststätte.

Die Pilger/Innen erfuhren: Pilgern heißt: Sich – auf den Weg – machen, Bekanntes und Vertrautes hinter sich lassen und Neuland betreten mit einem Ziel vor Augen. Sie machten die Erfahrung: Pilgern ist Leben auf dem Standstreifen, keine Hetze, kein Getrieben sein von Terminkalender und Telefon, nicht auf der Überholspur. Vielmehr beobachten und bewahren, die Landschaft in sich aufsaugen, sich einer Blüte am Wegesrand mit Ehrfurcht nähern, den Bildern auf dem Portal einer Kirche nachgehen, sich Zeit nehmen für das Schöne in der Welt. In fremde Gesichter schauen, Bauwerke voller Geschichte besuchen und studieren. Denn der Weg ist das Ziel.

Bei einem kürzlichen Treffen mit Rückblick und Planung der nächsten Ziele beschloss die Gruppe,  dem Jakobsweg auf einem Abschnitt der bedeutendsten europäischen Kulturstraße zu folgen und die Route von Hornbach bis  Metz anzugehen. Interessierte können sich gerne noch der Gruppe anschließen.

 

PM: KEB, Tel.: 06894 /9630516 oder Mail: kebsaarpfalz@aol.com

PM:

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