Nachrichten

Samstag, 19. August 2017 · sonnig  sonnig bei 15 ℃ · Ü30-Party im Eventhaus St. IngbertHasseler Dorffest 2017Jugendcamp des SV Rohrbach 2017

Facebook Twitter Google+ Instagram RSS Feed

Bio und Regional – die besondere Wahl gerade für das Weihnachtsfest

Immer häufiger ist ein neues Label auf biologisch erzeugten Lebensmitteln zu finden – das europäische Biosiegel. Mit einer Übergangsfrist bis Juli 2012 wird es ab dann verpflichtend auf allen Erzeugnissen dieser Produktionsmethode zu finden sein. Das alte grüne Sechseck darf weiterhin zusätzlich verwendet werden. Immer muss auch die Kontrollstellen-Nummer zu finden sein.
In einer europäischen Verordnung sind die Mindeststandards für Bioprodukte festgelegt, die Bioverbände gehen in ihren Anforderungen in der Regel deutlich darüber hinaus. Pflicht ist für alle eine jährlich stattfindende Kontrolle durch ein staatlich zugelassenes Kontrollinstitut. Die wesentlichen Anforderungen sind die Produktion ohne konventionelle Pestizide, die weitestgehend tiergerechte Haltung und die Berücksichtigung der gesamten Stoffkreisläufe. Dazu kommt, dass biologisch bearbeitete Böden in der Lage sind, mehr CO2 zu speichern und somit einen zusätzlichen positiven Umweltschutz gewährleisten.
Bioprodukte sind vom Verbraucher heute stärker nachgefragt und man findet sie zunehmend auch bei großen Einzelhandelsketten und Discountern. Grundsätzlich bestätigen Untersuchungsprogramme immer wieder, dass der Verbraucher sich auf die Schadstofffreiheit fast immer verlassen kann. Was ist aber von Bioprodukten aus fernen Kontinenten zu halten? Hier kommt es ganz wesentlich auf das Transportmittel an, mit dem Schiff transportierte Lebensmittel bleiben auch so noch sehr umweltfreundlich. Werden allerdings empfindliche Produkte mit dem Flugzeug transportiert, schmälert der Treibstoffeinsatz die Umweltbilanz ganz erheblich.
Optimal ist immer ein Bioprodukt, das auch in der eigenen Region erzeugt wurde und das, ohne in einem beheizten Gewächshaus erzeugt worden zu sein. Wer wissen möchte, wann welche Gemüse- und Obstarten bei uns Saison haben, wann welche Arten in der Regel aus einem Gewächshaus kommen, kann sich in den Verbraucherberatungsstellen den Saisonkalender abholen (0,50€). Wer Adressen und Verkaufsstellen von saarländischen Erzeugern sucht, findet diese ganz einfach auf der Internetseite www.saarlaendlich.de .

Kommentare

Zu diesem Artikel wurden noch keine Kommentare abgegeben.

Kommentar schreiben

Zu diesem Artikel können keine Kommentare mehr abgegeben werden.

St. Ingberter Anzeiger ·
1865–2017