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Biosphärenreservat Bliesgau legt Grundstock für eigene Energiewende

 Das UNESCO-Biosphärenreservat Bliesgau ist Modellregion für nachhaltige Entwicklung. Mit der Teilnahme an dem Bundesförderprogramm „Masterplan 100% Klimaschutz“ will die Region nun den Grundstock dafür legen, die Energiewende selbst herbeizuführen. Während des Projektes soll ein Leitfaden erstellt werden, der den Weg zu einer fast 100%-igen Reduzierung der Treibhausgase aufzeigt. Dieses Ziel wird einerseits durch Energieeinsparung und andererseits durch eigene Energieproduktion auf der Basis regenerativen Energieträger erreicht werden. Der Masterplan liefert hierfür das lokale Konzept. Die wissenschaftlich begleitete Ausarbeitung soll alle Akteure sowie bereits bestehende Vorhaben miteinander vernetzen und auf der Basis von vorhandenen Ansätzen und Potenzialen den zu beschreitenden Weg vorzeichnen. In einem gemeinsamen Dialog mit der Öffentlichkeit sollen schließlich Projekte entwickelt und angestoßen werden, die zum Erreichen dieser Ziele beitragen. Der gesamte Prozess soll vier Jahre dauern. Insgesamt 640.000 Euro stehen für das Projekt bereit, das bundesweit große Beachtung findet. Immerhin nimmt zum ersten Mal ein Biosphärenreservat sich dieser Thematik an und zeigt somit auch offensiv, dass es hier nicht nur um Naturschutz, sondern vielmehr auch um nachhaltige Entwicklung geht.

Aus diesem Grund treffen sich Landrat Clemens Lindemann, die Oberbürgermeister Schöner und Jung, Bürgermeisterin Faber-Wegener sowie die Bürgermeister Strichertz, John und Rubeck am 2. Juli 2012 um 13:30 im Rathaus Sankt Ingbert, um den Projekt-Vertrag zu unterzeichnen. Mit dem Vertrag sollen die Beschlüsse der jeweiligen Gremien umgesetzt und nochmals aktiv ein Zeichen gesetzt werden, dass die Region „ihre“ Energiewende selbst in die Hand nimmt.

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