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Bitburger Badminton Open: Viertelfinale steht fest

So langsam geht es ans Eingemachte. Gestern wurden bei den Bitburger Badminton Open die Plätze für das heutige Viertelfinale vergeben. Beim mit 120.000 US-Dollar dotierten Grand-Prix Gold Turnier in der Saarbrücker Saarlandhalle traten zum ersten Mal die Herren- und Damen-Doppel in Aktion – sie spielten zwei Runden aus. Des Weiteren wurde das Achtelfinale im Herren- und Dameneinzel sowie Mixed ausgetragen.

Bei den Damen ist die an Position eins gesetzte Juliane Schenk die letzte im Turnier verbleibende deutsche Einzelspielerin. Die WM-Bronze-Gewinnerin besiegte die Dänin Karina Jørgensen mit 21:16, 21:19 und trifft im Viertelfinale auf Petya Nedelcheva aus Bulgarien. „Ich habe heute den ersten Satz sehr gut begonnen – habe 16:3 geführt. Doch dann ließ meine Konzentration nach und die Dänin kam noch mal unnötigerweise heran. Es hat mich daran erinnert: Das hier ist kein Selbstläufer, die können alle ausgezeichnet Badminton spielen. Jetzt sehen wir weiter. Natürlich will ich meinen Setzplatz bestätigen und am Sonntag ins Finale. Aber eins nach dem anderen. Zunächst bin ich mal froh, dass es läuft. Am Dienstag lag ich noch den ganzen Tag mit Fieber im Bett und wollte das Turnier eigentlich absagen“, erzählte die Weltranglisten-Sechste. Den Sprung in die Runde der letzten Acht haben die beiden anderen Deutschen verpasst. Karin Schnaase unterlag der Niederländerin Jie Yao deutlich mit 10:21, 6:21. Für Claudia Vogelgsang war die an Position vier gesetzte Chinesin Xuerui Li eine Nummer zu groß. Sie zog mit 9:21 und 16:21 den Kürzeren. Die 36-Jährige ist aber noch im Damendoppel vertreten. Mit ihrer Partnerin Cisita Joity Jansen trifft sie morgen auf Line Damkjaer Kruse und Marie Roepke aus Dänemark. Aber alleine für vier deutsche Damendoppel kam heute das Aus. So waren auch Eei Hui Chin und Pei Tty Wong aus Malaysia ein Stolperstein für die an Position drei gesetzten Birgit Michel und Sandra Marinello. Die Asiaten hatten mit 21:17, 8:21 und 21:7 die Nase vorne.

Es war eine Berg- und Talfahrt, aber Marc Zwiebler hat es geschafft. Er ist der letzte deutsche Herreneinzelspieler im Turnier. Mit einem souveränen 21:10, einem katastrophalen 8:21 im zweiten und einem glücklichen 21:17 im dritten Satz setzte sich der Weltranglisten-15. gegen den Schweden Henri Hurskainen durch. „Das war kein gutes Spiel von mir. Als ich im zweiten Satz schon mit 4:11 hinten lag, habe ich einen Gang runtergeschaltet und den Satz geschenkt – ich wollte Kraft sparen. Aber damit habe ich den Schweden wieder stark gemacht“, sagt der an Position zwei gesetzte Zwiebler. Jetzt geht es gegen einen alten Bekannten. Der Indonesier Andre Kurniawan Tedjono ist Zwieblers Team-Kollege beim Bundesligisten 1. BC Bonn-Beuel. „Wir kennen uns gut, wir trainieren zurzeit auch gemeinsam am Olympia-Stützpunkt an der Hermann Neuberger Sportschule in Saarbrücken. Da ist es oft ausgeglichen, das wird morgen eine verdammt enge Kiste“, sagte der 27-Jährige.

Dieter Domke und Lukas Schmidt vom BC Bischmisheim sind ausgeschieden. Schmidt musste sich Kwong Beng Chan aus Malaysia mit 15:21, 16:21 geschlagen geben, Domke unterlag dem Ukrainer Dmytro Zavadsky mit 20:22 und 15:21. „Ich war heute einfach zu verkrampft. Gerade zu Hause will man ja besonders gut spielen. Aber mir hat das Quäntchen Glück gefehlt. Knackpunkt war der erste Satz. Hätte ich den gewonnen, hätte ich auch das Spiel eingetütet. Schade“, resümierte Domke frustriert.

Für das letzte im Wettbewerb verbleibende deutsche Mixed war heute Endstation. Max Schwenger und Isabel Herttrich hatten mit 17:21, 8:21 das Nachsehen gegenüber den Chinesen Xiaolong Liu und Shu Cheng. Doch in dieser Disziplin hat sich im Viertelfinale eine illustre Runde versammelt. Die Chinesen He Hanbin und Bao Yixin sind hier ebenso vertreten wie die aktuellen Vize-Weltmeister Chris Adcock und Imogen Bankier sowie Badminton-Ikone Nathan Robertson mit seiner Spielpartnerin Jenny Wallwork.

Aus fünf mach zwei – war aus deutscher Sicht die heutige Formel im Herrendoppel. Eine Handvoll Matches mit DBV-Beteiligung und zwei Doppel kamen durch. Michael Fuchs und Oliver Roth besiegten Mikkel Elbjorn aus Dänemerk und Sam Magee aus Irland mit 18:21, 21:12, 21:15. Nun warten die Engländer Chris Adcock und Andrew Ellis. Die an Nummer drei gesetzten Ingo Kindervater und Johannes Schöttler holten ein 21:18, 21:16 gegen ihre Landsmänner Manuel Heumann und Tobias Wadenka – jetzt geht es gegen Xiaolong Liu und Zihan Qiu aus China.

 

Alle sportlichen Infos wie Setzliste, Spielpaarungen, Ergebnisse,… finden sich auf der Webseite: http://www.tournamentsoftware.com/sport/matches.aspx?id=5B90ED6B-1ED9-42B1-8700-166125C5DB9C&d=20111102

 

Alle Informationen zum Grand Prix Gold Turnier unter: www.bitburger-open.de

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