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Bitburger Open: Plätze fürs Viertelfinale sind verteilt

Heute wurde bei den 25. Bitburger Badminton Open die Runde der letzten Sechzehn ausgespielt. Beim mit 120.000 US-Dollar dotierten Grand-Prix Gold Turnier haben die Athleten des Deutschen Badminton Verbands (DBV) noch einige heiße Eisen im Feuer. Insgesamt dürfen sich die Zuschauer in der Saarbrücker Saarlandhalle morgen ab 12 Uhr auf acht Viertelfinal-Begegnungen mit deutscher Beteiligung freuen.

Die schwarz-rot-goldenen Farben im Dameneinzel sind morgen durch Juliane Schenk, Olga Konon und Karin Schnaase vertreten. Für die Weltranglistensechste Juliane Schenk sah das heute wie ein lockerer Spaziergang aus. Gegen Sabine Devooght aus Belgien kam sie nie in Verlegenheit und gewann überlegen mit 21:10 und 21:12. Der Spielplan will es so, dass die zweimalige Vize-Europameisterin nun auf die amtierende Deutsche Meisterin Olga Konon trifft. Die Spielerin vom 1. BC Bischmisheim konnte bei ihrem Heimturnier die Neuseeländerin Michelle Chan Ky mit 21:14 und 21:8 nach Hause schicken. „Auch wenn es nach Dänemark und Frankreich mein drittes Turnier in Folge ist und ich dort viele Spiele absolvierte, fühle ich mich noch recht fit. Jetzt geht es gegen Olga, die nach ihrer Verletzung immer besser in Tritt zu kommen scheint. Ich werde morgen von Beginn an sehr konzentriert zu Werke gehen müssen“, sagte die 29-jähige Schenk, die vor zwei Wochen beim mit 400.000 US-Dollar dotierten Premier SuperSeries-Turnier Denmark Open bis ins Finale kam und eine Woche später bei den French Open im Halbfinale stand. Die Dritte im Bunde ist die an Position sieben gesetzte Karin Schnaase. Die 27-jährige Lüdinghauserin fegte heute die Bulgarin Dimitria Popstoikova mit zweimal 21:9 vom Platz und muss nun gegen die Vorjahresfinalistin Yao Jie antreten. Die Niederländerin ist hinter Juliane Schenk auf Rang zwei gesetzt.

Um den Einzug ins Viertelfinale kämpften heute vier DBV-Herrendoppel – aber nur eines kam durch. Michael Fuchs und Oliver Roth machten es wie gestern äußerst spannend, nur dieses Mal ohne positiven Ausgang. Die an Position vier gesetzten Deutschen unterlagen den Engländern Chris Langridge und Peter Mills mit 21:19, 22:24 und 13:21. Auch für Andreas Heinz und Max Schwenger war heute Endstation. Gegen die Dänen Rasmus Bonde und Mads Conrad-Petersen mussten sie sich mit 18:21 und 12:21 geschlagen geben. Fabian Holzer und Raphael Beck scheiterten mit 21:18, 19:21,14:21 an den Österreichern Jürgen Koch und Peter Zauner. Einzig Ingo Kindervater und Johannes Schöttler sind weiter auf Erfolgskurs. Das an Position zwei gelistete Doppel setzte sich mit 21:17, 21:16 gegen die Briten Marcus Ellis und Paul van Rietvelde durch. Die Olympiateilnehmer von London treffen im Viertelfinale auf Lukasz Moren und Wojciech Szkudlarczyk aus Polen. „Wir haben uns das heutige Spiel etwas schwerer vorgestellt, als es dann tatsächlich war. Trotzdem bin ich mit der Leistung nicht ganz zufrieden. Wir konnten vor allem im zweiten Satz die Konzentration nicht immer hochhalten. Wir führten 16:5 und dann stand es plötzlich 18:14 – so etwas kann dann schnell mal nach hinten losgehen. Jetzt warten auf uns zwei körperlich sehr starke Gegner. Das wird ein hartes Stück Arbeit“, meinte Johannes Schöttler.

Ein Top-Favorit auf den Turniersieg im Herreneinzel ist heute gestolpert. Für den Dänen Hans-Kristian Vittinghus wird es nicht mehr möglich sein, seinen Titel aus dem Vorjahr zu verteidigen. Der Niederländer Eric Pang warf sensationell die Nummer eins in der Setzliste aus dem Wettbewerb. Aus dem deutschen Lager hat nur Marc Zwiebler die heutige Hürde gemeistert. Der amtierende Europameister schlug Misbun Ramdan Mohmed Misbun aus Malaysia mit zweimal 21:15 und muss nun im Viertelfinale gegen Ville Lang antreten. Der Finne war heute für das Ausscheiden von Sebastian Schöttler verantwortlich. Der Deutsche unterlag knapp mit zweimal 19:21. Für Lukas Schmidt ist das Jubiläumsturnier ebenfalls beendet. Mit 13:21 und 16:21 musste sich der Spieler des 1. BC Bischmisheim dem an Position sechs gelisteten Mohamad Arif Abdul Latif aus Malaysia geschlagen geben. „Ach, ich bin schon sehr enttäuscht. Da war heute mehr drin, der Gegner war nicht besser als der gestern. Aber mir hat einfach die mentale Frische gefehlt. Ich bin in meinem Spiel noch zu unkonstant. Eine Leistung wie gestern und ich wäre jetzt weiter. Und das ist eben das Ärgerliche, wenn man weiß, dass man besser spielen kann und es irgendwie nicht auf die Matte bekommt“, erzählte der 24-jährige Regensburger.

Sechs deutsche Damendoppel oder Kombinationen mit DBV-Spielerinnen wollten heute ein Ticket für die Runde der letzten Acht lösen – dabei kam es zweimal zu einem direkten Duell. Ein Weiterkommen war somit garantiert. Für Isabel Herttrich und Carla Nelte waren Rong Wang und Zhibo Zhang eine Nummer zu groß. Die beiden Spielerinnen aus Macao warfen gestern schon die an Position drei gesetzten Vorjahresfinalistinnen Emelie Lennartsson und Emma Wengberg raus. Heute hatten sie auch gegen die Deutschen mit 21:16, 21:15 die Nase vorne. Die Segel streichen musste auch Juliane Schenk an der Seite von Lotte Jonathans aus den Niederlanden. Dass die Weltklasse-Einzelspielerin Schenk auch sehr gut Doppel kann, ist kein Geheimnis. Zusammen mit Nicole Grether konnte sie 2003 sogar die Bitburger Open gewinnen. Mit ihrer Mannschaftskollegin vom EBT Berlin an ihrer Seite hatte die gebürtige Krefelderin aber heute gegen die an Nummer eins gesetzten Shinta Mulia Sari und Lei Yao nichts zu bestellen. Die Weltranglisten-15. setzten sich mit 21:15 und 21:17 durch. Im deutschen Vergleich hatte das neu gebildete Damendoppel Birgit Michels und Johanna Goliszewski gegen Kira Kattenbeck und Inken Wienefeld das bessere Ende für sich – 21:15 und 21:10 hieß es am Schluss. In der nächsten Runde wartet nun Alina Hammes mit ihrer walisischen Partnerin Carissa Turner, die sich gegen die Deutschen Eva Janssens und Julia Kunkel mit 21:9, 21:11 behaupten konnten.

Im Mixed wurden heute gleich zwei Runden ausgespielt. Das gemischte Doppel eröffnete das Turnier am Morgen und war abends für die letzten Spiele zuständig. Fünf deutsche Paare überstanden Runde eins, doch für das Viertelfinale konnte sich dann nur ein Doppel qualifizieren. Die an Position vier gesetzten Michael Fuchs und Birgit Michels besiegten Gennadiy Natarov und Yuliya Kazarinova aus der Ukraine mit 21:18 und 21:14. Die Olympiateilnehmer von London treffen jetzt auf Dave Khodabux und Selena Piek aus den Niederlanden. Für die Paare Raphael Beck und Alina Hammes, Ingo Kindervater und Hannah Pohl, Max Schwenger und Carla Nelte sowie für Hannes Käsbauer und Kira Kattenbeck ist das Turnier dagegen beendet.

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