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Brände und stechender Geruch im Stadtgebiet

Zu zwei Vegetationsbränden und einem stechenden Geruch rückte am Donnerstag, 31.08.2022, die Freiwillige Feuerwehr St. Ingbert aus. Gegen 14 Uhr brannte der Seitenstreifen der A6, zwischen der Auffahrt St. Ingbert-West und

Grumbachtalbrücke – in Fahrtrichtung Saarbrücken. Auf einer Länge von ca. 50 Metern stand die Vegetation entlang der Leitplanke in Flammen. Während Einsatzkräfte aus Oberwürzbach den Standstreifen und den rechten Fahrstreifen absicherten, nahmen Feuerwehrleute aus St. Ingbert zwei Strahlrohre vor, um die Ausbreitung des Feuers zu verhindern. In kurzer Zeit brachten die Helfer das Feuer unter Kontrolle und verhinderten eine Ausbreitung auf den angrenzenden Wald. Nach ca. 1 Stunde beendeten die Kräfte die Löscharbeiten.

Erneut rückten die Einsatzkräfte aus St. Ingbert zu einem Brandeinsatz um 17:30 Uhr aus. Auf einer Viehweide brannte ein Baumstumpf. Beim Eintreffen der Feuerwehr stand der Stumpf im Vollbrand und die Flammen breiten sich in Richtung der Weide aus. Auf der Weide befand sich eine Mutterkuh mit Kalb. Ein Landwirt brachte die beiden Tiere in Sicherheit. Umgehend nahmen Feuerwehrmänner ein Strahlrohr vor, um die Ausbreitung auf die nahe trockene Wiese zu verhindern. Den abgelöschten Baumstumpf schnitt ein Helfer mit der Motorsäge ab, parallel gruben Feuerwehrmänner das Erdreich rund um den Stumpf ab, um alle Glutnester abzulöschen.

Durch schnelles Eingreifen verhinderte die Feuerwehr größere Vegetationsbrände.

Starke Geruchsbelästigung führt zu stundenlangem Einsatz

Am späten Donnerstagabend waren die ehrenamtlichen Helfer erneut gefordert. Kurz nach 22 Uhr meldeten Bewohner der Rentamtstraße eine beißende und stechende Geruchsbelästigung. Der Geruch war in der gesamten Innenstadt wahrnehmbar. Zur genauen Lokalisierung fuhren 6 Einsatzfahrzeuge alle Straßen ab. Um eine Gefahr für die Bevöllkerung auszuschließen, kam ein Spezial-Meßfahrzeug der Feuerwehr Breitfurt zum Einsatz. Die spezialisierte Besatzung führte Messungen in den Gebieten mit verstärkter Geruchswahrnehmung durch. Die Messgeräte schlugen nicht an. Nachdem sich die Geruchsbelästigung im Verlauf des Einsatzes verringerte, konnte keine Ursache festgestellt werden. Gegen halb eins in der Nacht beendeten die ehrenamtlichen Einsatzkräfte den Einsatz. Bei dem Einsatz unterstützten der Fachberater Chemie des Saarpfalz-Kreises, der Abwasserbetrieb der Stadt St. Ingbert, die Stadtwerke St. Ingbert und der Kreisbrandmeister. Die Koordinierung erfolgte vom Gerätehaus St. Ingbert. Dort war eine technische Einsatzleitung aufgebaut.

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