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Brand einer Trafostation führt zu starker Rauchentwicklung und mehrstündigem Stromausfall

Am Freitagabend, 20.01.2023, rückte die Freiwillige Feuerwehr St. Ingbert in die Ostheimerstraße nach St. Ingbert aus. Hinter dem ehemaligen Kindergarten meldeten Anwohner eine brennende Trafo-Anlage. Als die Einsatzkräfte eintrafen,

stellten sie Flammen aus der Elektro-Anlage fest. Zudem kam es zu einer starken Rauchentwicklung. Bereits auf der Anfahrt stellten die Einsatzkräfte einen Stromausfall in mehreren Straßenzügen fest. Da die Anlage unter Stromspannung stand, konnten die Feuerwehrmänner im ersten Schritt keinen Löschangriff durchführen. Mitarbeiter der Stadtwerke mussten aus Sicherheitsgründen die Anlage zuerst spannungsfrei schalten. Die Einsatzkräfte kontrollierten ständig den Brandbereich. Da die Anlage freistand, bestand keine Gefahr einer Brandausbreitung. Aufgrund des starken Schneefalls zog der Rauch nicht nach oben ab, sondern in die umliegenden Straßen. Die Feuerwehr schickte Anwohner und Schaulustige in die Häuser. Parallel zu den Maßnahmen veranlasste die Feuerwehr in Rücksprache mit der Stadtverwaltung eine Warnung der Bevölkerung im Bereich Mühlenwald. Neben der Auslösung von Warnapps und Warnmeldungen in den sozialen Medien, führte die Polizei Lautsprecherdurchsagen durch, die auf die Rauchentwicklung und den Stromausfall hinwiesen. Die Anwohner wurden aufgefordert Fenster und Türen geschlossen zu halten und Lüftungsanlagen abzustellen.

Starker Schneefall sorgte für rutschige Straßen an der Einsatzstelle.

Nachdem die Mitarbeiter der Stadtwerke die Anlage stromlos geschaltet hatten, löschten Feuerwehrleute unter schwerem Atemschutz den Brand mit Kohlenstoffdioxid ab. Ein erneutes Aufflammen wurde mit einem Pulverlöscher niedergeschlagen. Die Aufhebung der Bevölkerungswarnung erfolgte gegen 20 Uhr.

Ein Trafo wurde bei einem Brand in der Ostheimerstraßeta zerstört.

Parallel zum Feuerwehreinsatz organisierte Oberbürgermeister Ulli Meyer an der Einsatzstelle mit städtischen Mitarbeitern eine Notunterkunft in der Mühlwaldschule für eine eventuelle Evakuierung. Die Stadtwerke arbeiteten mit Hochdruck an der Wiederherstellung der Stromversorgung. Noch in der Nacht erfolgten Bau- und Baggerarbeiten an der Anlage. Gegen 1:15 Uhr waren alle Haushalte wieder mit Strom versorgt. Aufgrund des starken Schneefalls räumte ein Schneepflug des städtischen Betriebshofs die Straßen an der Einsatzstelle.

Die Notunterkunft für die Bevölkerung ging nicht in Betrieb. Verletzt wurde niemand.

Neben Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst, waren der Krisenstab der Stadtverwaltung, der städtische Betriebshof und die Stadtwerke mit Mitarbeitern, Geschäftsführer Jürgen Bach und dem Leiter Stromversorgung im Einsatz.

Samstagnacht, 21.01.2023, rückten die ehrenamtlichen Retter gegen 1:15 Uhr erneut aus. In der Dudweiler Straße brach ein Ast unter der Schneelast ab und blockierte die Fahrbahn. Mit einer Säge zerkleinerten die Feuerwehrmänner den Ast und reinigten die Fahrbahn

Die Polizeimeldung zum Brand.
Brand einer Trafostation im Wohngebiet „Am Mühlwald“

Am 20.01.2023, gegen 18:20 Uhr, kam es in der Georg-Bleif-Straße in St. Ingbert zum Brand einer Trafostation, inmitten des dortigen Wohngebiets, und daraus resultierend zu einem größeren Feuerwehr- und Polizeieinsatz. Durch den Brand entstand eine erhöhte Rauchgasbelastung für die Umgebung. Über Lautsprecherdurchsagen und die Warn-Apps NINA und Katwarn wurden die Bewohner dazu angehalten, Fenster und Türen geschlossen zu halten und Lüftungsanlagen auszuschalten. Eine direkte Brandgefahr für die Umgebung bestand nicht. Seit dem Vorfall waren die Gebäude im Umkreis von etwa 300 Metern um die Trafostation ohne Strom. Mitarbeiter der Stadtwerke St. Ingbert arbeiteten jedoch vor Ort mit Hochdruck an einer Lösung, um die betroffenen Haushalte schnellstmöglich wieder mit Strom versorgen zu können. Am 21.01.2023, gegen 01:15 Uhr, konnte die Stromversorgung schließlich wiederhergestellt werden. In der Mühlwaldschule wurde von Mitarbeitern der Stadt St. Ingbert eine Notunterkunft für Anwohner eingerichtet, welche nicht zu Hause bleiben könnten. Das Erfordernis zur Inanspruchnahme bestand jedoch letzten Endes nicht. Die Ursache des Brandes ist bis dato unklar. Im Moment erscheint ein technischer Defekt die wahrscheinlichste Ursache gewesen zu sein.

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