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Bundesprogramm „Soziale Teilhabe“ gestartet

68 Menschen, die mehr als 4 Jahre beim Jobcenter arbeitslos gemeldet waren, konnten am 02.11.2015 ein sozialversicherungspflichtiges Arbeitsverhältnis beginnen.

Bis Jahresende werden insgesamt 80 Menschen einen neuen Arbeitsplatz haben.

Landrat Theophil Gallo

„Die Integration von langzeitarbeitslosen Menschen ist ein zentraler Schwerpunkt im Arbeitsmarkprogramm des Saarpfalz-Kreises“, betont Landrat Theophil Gallo. Deshalb freue er sich, dass das Konzept des Jobcenters Saarpfalz-Kreis angenommen wurde. Dies bedeute für 80 Menschen eine Perspektive, in den Arbeitsmarkt zurückzufinden.
Das Jobcenter Saarpfalz-Kreis gehört zu den 105 Jobcentern in Deutschland, die im Rahmen eines Teilnahmewettbewerbes vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales ausgewählt wurden.
Durch die Programmteilnahme stehen dem Saarpfalz-Kreis im Zeitraum 01.11.2015 bis 31.12.2018 jetzt 3,4 Millionen Euro zusätzlich für die Unterstützung und Förderung von langzeitarbeitslosen Menschen zur Verfügung. Mit dem Geld können 80 Arbeitsverhältnisse für die Dauer von 3 Jahren gefördert werden.

Die Aufgaben, die die Menschen jetzt wahrnehmen, sind vielfältig. „Einige unterstützen behinderte Mitmenschen oder Menschen mit Demenz, andere unterstützen in der Flüchtlingshilfe oder helfen bei der Verschönerung des Wohnumfeldes mit“ erklärt der Leiter des Jobcenters Dietmar Schönberger. Es handele sich hierbei um Arbeiten, die im öffentlichen Interesse liegen und die ohne die Förderung nicht durchgeführt würden.

Jeder Teilnehmer wird neben der Beschäftigung intensiv durch ein Integrationsteam des Jobcenters begleitet und betreut. Zu dem Integrationsteam gehört auch ein vom Saarland geförderter Case-Manager.

Darüber hinaus stünden auch andere Stellen im großen Bereich „Soziale Angelegenheiten“ innerhalb der Kreisverwaltung zur Verfügung. „Wir können auf eine Vielfalt an Hilfeangeboten zurückgreifen und so ideal auf die individuellen Problemstellungen eingehen“ ergänzt Dietmar Schönberger. Beispielhaft nennt er hier den Bereich Schuldnerberatung und die psychosoziale Betreuung.

Eine große Rolle spiele auch die Gesundheitsförderung, um die Menschen fit für das Arbeitsleben zu machen und auch fit zu halten. Hier arbeitet der Kreis eng mit Vereinen zusammen und nutzt auch die Angebote von professionellen Stellen wie die des Präventionszentrums St. Ingbert.

„Für die Nachhaltigkeit von Hilfeangeboten ist es wichtig, ganzheitlich an die Sache heranzugehen. Der Beitrag des Saarpfalz-Kreises in diesem Bundesprogramm ist ein gutes Beispiel hierfür“ fasst Landrat Theophil Gallo abschließend zusammen und lobt die gute Arbeit seines Jobcenters.

 

PM: B. Ruffing

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