Nachrichten

Samstag, 23. Februar 2019 · sonnig  sonnig bei 4 ℃ · Große Kappensitzung der KG „dann wolle ma emol“Ulli Meyer besuchte das St. Ingberter BarbaraheimVerkehrsunfall vor Kaiserstraße 20

Facebook Twitter Google+ Instagram RSS Feed

CDU: Ulli Meyer einstimmig als OB-Kandidat gewählt

„Gemeinsam Zukunft schaffen“ als Motiv der Kandidatur. Die CDU St. Ingbert hat den Ortsvorsteher von St. Ingbert, Ulli Meyer, einstimmig zum Kandidaten

bei der Oberbürgermeisterwahl im Mai nominiert. 35 von 35 Vertretern aus dem gesamten Stadtgebiet stimmten für den 45-jährigen Juristen.
„Mit dem Dreiklang „Gemeinsam Zukunft schaffen“ möchte ich unser St. Ingbert nach vorne bringen“, so CDU-Oberbürgermeisterkandidat Ulli Meyer. „Wichtig ist, dass in unserer Heimat Projekte wieder gemeinsam umgesetzt werden und vernünftig miteinander geredet wird. „Ich will mich mit Johannes Rau am Motto „Versöhnen statt Spalten“ orientieren – ich will Brücken bauen zwischen den Parteien, damit Projekte in St. Ingbert wieder voran gehen. Auch wenn die CDU mich einstimmig nominiert hat, so ist es mir wichtig, dass ich ein Kandidat für alle St. Ingberterinnen und St. Ingberter bin, gleich welcher Partei sie angehören und gleich aus welchem Ortsteil sie stammen.“
Gemeinsam bedeute aber auch, dass man die unterschiedlichen Akteure in St. Ingbert stärker in die Entscheidungsprozesse einbinde; so zum Beispiel die Bürgerinnen und Bürger, deren Wissen und Kompetenz man insbesondere bei Bauplanungen früher einbeziehen müsse. „Eine solche frühe Einbeziehung ermöglicht einen fairen Ausgleich der Interessen und verhindert z.B. Wohnsilos in attraktiven Wohngebieten“ so Ortsvorsteher Ulli Meyer. Ein weiterer wichtiger Akteur in St. Ingbert seien die Vereine. Vereine machten unsere Stadt attraktiv und förderten den Zusammenhalt. St. Ingbert habe generationenübergreifend eine Zukunft mit einer attraktiven Innenstadt und starken Ortsteilen, die sich weiterentwickeln.
Neben einer Entwicklung der Ortsteile sei es aber auch wichtig, die in St. Ingbert ins Stocken geratenen Großprojekte fertigzustellen. Ob Baumwollspinnerei, Stadtbad oder Feuerwehrgerätehaus in Rohrbach oder die Tischtennishalle im Stadtpark: Der jetzige Stillstand schade allen. Bessere Betreuungssituation in Kindergärten und Grundschulen auf der einen, aber auch neue Wohn- und Pflegeformen für Senioren auf der anderen Seite, seien wichtige Bestandteile, um St. Ingbert generationengerecht weiterzuentwickeln.
Ein großes Thema sieht Ulli Meyer in der Forcierung wirtschaftlicher Entwicklung.“ Wir müssen die Zukunft heute vorbereiten! Wir müssen jetzt die Gründer nach St. Ingbert holen, die in 10 bis 15 Jahren Unternehmen aufgebaut haben werden. Die Entwicklung von Dacos zu SAP ist hierfür ein gutes Beispiel.“ Ein weiteres großes Ziel verfolgt Ulli Meyer: „Winfried Brandenburg hat St. Ingbert zur heimlichen Kulturhauptstadt des Saarlandes gemacht. Mein Ziel wird es sein, St. Ingbert zur heimlichen IT-Hauptstadt des Saarlandes zu machen!“ Dies sichere zukunftsfähige Arbeitsplätze und stärke den Wohn- und Geschäftsstandort St. Ingbert. Das alles sei nur realisierbar, wenn man buchstäblich „schaffe“. Das bedeute ein Ackern für unsere Heimat. Notwendig sei auch, dass man für unsere Heimatstadt in Saarbrücken Klinken putze – unermüdlich, aber auch als zuverlässiger und als verlässlicher Gesprächspartner.

Info zur Person: Dr. Ulli Meyer, 45 Jahre, verheiratet, drei Kinder, Ortsvorsteher von St. Ingbert seit 2009
Der Jurist war in der Saarländischen Staatskanzlei für die Bereiche Haushalt, Organisation und Personal zuständig, bevor Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer ihn 2017 zum Staatssekretär im Ministerium für Finanzen und Europa berief. In seiner Freizeit wandert Ulli Meyer oft, so z.B. beim jährlichen Wandermarathon des TV Oberwürzbach, arbeitet im Garten und kocht gerne.

Kommentare

Zu diesem Artikel wurden noch keine Kommentare abgegeben.

Kommentar schreiben

Bitte lesen Sie sich die Netiquette für unseren Kommentarbereich durch, bevor Sie einen Beitrag verfassen. Vielen Dank!

St. Ingberter Anzeiger ·
1865–2019