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CDU: Wo sind die 150.000 € von der Festo geblieben?

In einer Presseerklärung vom 23. Oktober 2012 hat die Firma Festo mitgeteilt, dass das Unternehmen insgesamt 150.000 € auf freiwilliger Basis für die Wiederaufforstung des Waldes bzw. zur Verwendung anderer Grünmaßnahmen der Stadt St. Ingbert zur Verfügung stellt.

Daher stellte Dr. Jörg Schuh in der letzten Sitzung des Rohrbacher Ortsrates an den anwesenden Festo Mitarbeiter die Frage, ob und wenn ja an wen die Festo Gelder geflossen sind. Während man von Festo Seite mitteilte, das die 150.000 € natürlich an die Stadt St. Ingbert überwiesen worden seien, entgegnete der Rohrbacher Ortsvorsteher, dass die Gelder doch an den NABU gegangen sein sollen transferiert  habe. Auch die bei der Ortsratssitzung anwesenden städtischen Mitarbeiter konnten keinen Beitrag zum Auffinden der Gelder leisten.
Aus den Reihen der Verwaltung hörte man indes, dass noch keine Gelder von Festo eingegangen seien.
Die CDU Rohrbach drängt darauf diese Mittel für Lärmschutzmaßnahmen an der A6 sinnvoll einzusetzen. Über den Verbleib der von Festo zugesagten Summe soll in der nächsten Ortsratssitzung endlich Klarheit geschaffen werden.

Die Pressemitteilung der FESTO:

Festo setzt auf nachhaltige Konzepte für Standort St. Ingbert
Im Rahmen seiner Neubaumaßnahmen an den Standorten St. Ingbert Rohrbach und Diedesbühl setzt Festo als Familienunternehmen auf nachhaltige Konzepte. Dazu gehören die Investitionen zur Sicherung von Arbeitsplätzen und Wettbewerbsfähigkeit sowie innovative Energiekonzepte im Rahmen der geplanten Neubauten für die Produktion und das Polymerkompetenzzentrum. Darüber hinaus werden Bildungsprojekte in den Bereichen Jugend und Technik realisiert werden. Maßnahmen zur Umwelt- und Ressourcenschonung sind ein weiterer Schwerpunkt der Konzepte.
Im Rahmen des geplanten Neubaus an seinem Standort Rohrbach/Diedesbühl und den damit verbundenen Rodungsarbeiten wird das Unternehmen den Erlös aus dem Holzverkauf von ca. 50.000 € der Stadt St. Ingbert für gemeinnützige Einrichtungen zur Verfügung stellen. Seinen Fokus sieht das Familienunternehmen dabei im Bereich seiner Corporate Educational Responsibility (CER), d.h. es sollen technische Bildungsprojekte für Kindergärten und Schulen gefördert werden. Die Bauplanungen für den Neubau des Polymerkompetenzzentrums sehen vor, dass der Wald am Standort Diedesbühl in den nächsten Wochen gerodet werden soll.
Darüber hinaus stellt das Unternehmen weitere 150.000 € für die Wiederaufforstung des Waldes bzw. zur Verwendung anderer „Grünmaßnahmen“, also für freiwillige Ausgleichsmaßnahmen nach Wahl der Stadt St. Ingbert zur Verfügung.
Positive Effekte sollen sich auch durch Energieeinsparungen und umweltschonende Verfahren im Bereich innovativer Gebäudetechnik für die geplanten Neubauten ergeben. Das Ziel ist, durch intelligentes Energiemanagement den Energieverbrauch zu verringern, z.B. durch Heizen mit Abwärme aus der Fertigung, und alternative Energiequellen effizienter zu nutzen. Hier wird Festo an die nachhaltigen Konzepte im Rahmen der Werkserweiterung im Jahr 2005 in Rohrbach sowie die Erfahrungen aus aktuellen Bauprojekten an seinem Stammsitz und anderen Standorten anknüpfen.
Auch bei der stärkeren Nutzung von Polymeren anstelle von Stahl oder Aluminium in der Produktentwicklung und -gestaltung werden die Gesichtspunkte der grünen Produktion und Ressourceneffizienz eine wichtige Rolle spielen.

 

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