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Comenius-Gruppe der Gesamtschule Gersheim zum zweiten Mal in Zaragoza

Buenas días, Spanien!
Europa wächst zusammen – so heißt es oft in politischen Reden. Damit dies kein Wunschdenken oder leeres Versprechen bleibt, macht sich die Jugend Europas zusammen mit ihren Lehrern auf den Weg. Mindestens drei Schulen aus verschiedenen Ländern schließen sich zusammen und bilden für eine Zeit von zwei Jahren einen Ring.

Schülerinnen und Schüler im Alter zwischen 13 und 16 Jahren arbeiten an einem vorher vereinbarten Thema, das alle Jugendlichen gleichermaßen betrifft. In dieser Runde heißt das gewählte Projektthema „Healthy lifestyles – Gesundes Leben“. Man nutzt die modernen digitalen Medien um Ergebnisse auszutauschen und besucht sich gegenseitig um die europäischen Nachbarn besser kennen zu lernen, in ihren Familien zu leben, mit ihnen zur Schule zu gehen und das Leben in diesem Land hautnah zu erleben.
Nachdem bereits im vergangenen Jahr die Gersheimer Gruppe nach Zaragoza gereist war, um ihre spanischen und französischen Partner zu treffen, und nachdem die Spanier im Herbst zum Gegenbesuch nach Gersheim und Stiring-Wendel gekommen waren, traf man sich nun auf freundliche Einladung der spanischen Gruppe noch einmal im fernen Spanien.

Schon im Flughafen-Zubringerbus brach das Reisefieber aus. Einige der Teilnehmer freuten sich darauf ihre „alten“ Partner wiederzusehen; andere hatten sich der Comenius-Gruppe erst zu Beginn des Schuljahres angeschlossen und nahmen zum ersten Mal an einer Schülerbegegnung teil. Für manche war es die erste Flugreise ihres Lebens – also Grund genug für Aufregung!
Beeindruckend waren die sprichwörtliche Gastfreundschaft und die Herzlichkeit der spanischen Schule und der Familien. Man hatte sich viel einfallen lassen, um den Gästen eine unvergessliche Zeit zu bieten: In der Schule gab es Workshops zu Theater, Folkmusik und Tanz. Die Mitarbeit an einer Schulradiosendung stand ebenso auf dem Programm wie ein kreativer Tag zum Töpfern in der kleinen Werkstatt eines Lehrers. Zu besichtigen waren ein maurischer Palast aus dem 11. Jahrhundert sowie ein Flussaquarium, das größte seiner Art in Europa mit Stören, Anacondas, Piranhas, Fischottern, Krokodilen. Einen Höhepunkt bildete eine Fahrt in das Pyrenäengebirge und das Eislaufen im Wintersportort Jaca. Die begleitenden Lehrpersonen hatten natürlich ihre besondere Freude daran, dass die Schülerinnen und Schüler hervorragend in der englischen Sprache zurechtkamen – der gemeinsamen Verkehrssprache der internationalen Gruppe.

In jeder Hinsicht, so die Schule, eine gelungene Veranstaltung und ein lohnendes Unterfangen. Deshalb soll das Comenius-Projekt auch in kommenden Jahren fortgesetzt werden. Ein nächster Antrag mit neuem Thema und den alten und neuen Partnern (aus Norwegen und Griechenland) ist bereits gestellt.

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