Nachrichten

Sonntag, 22. Juli 2018 · wolkig  wolkig bei 19 ℃ · Sommerpause – Schöne FerienÜ30 Party Mallorca SpecialSommerpause – Schöne Ferien

Facebook Twitter Google+ Instagram RSS Feed

Coole Tipps für heiße Tage

Ein Thema beschäftigt die Verbraucher jedes Jahr wieder auf neue: „Wie schütze ich meine Wohnung oder mein Haus besser vor der sommerlichen Hitze?“

Werner Ehl, Energieberater der Verbraucherzentrale des Saarlandes, hat 6 Tipps zum Hitzeschutz für Wohnräume zusammengestellt.

Was man gegen schweißtreibende Temperaturen tun kann

 

1. Richtiges Lüften ist im Sommer sehr wichtig. Es empfiehlt sich, nur in den kühleren Morgenstunden, spät abends oder nachts, wenn die Luft schon abgekühlt ist, ausgiebig zu lüften. Tagsüber sollten Fenster und Türen geschlossen bleiben.

2. Rollos und Jalousien am besten außen anbringen, dort schützen sie effektiver gegen die Hitze als von innen. Zur Not hilft auch ein weißes Tuch, das von außen vor das Fenster gehängt wird.

3. Sonnenschutzfolien und Sonnenschutzverglasungen bieten ebenfalls einen wirksamen Hitzeschutz, verdunkeln allerdings dauerhaft die Räume

4. Klimageräte verbrauchen sehr viel Strom und verursachen damit erhöhte Kosten. Wer ein Klimagerät benutzen will, sollte ein Gerät mit einer möglichst hohen Energieeffizienzklasse wählen. Die Effizienzklasse ist Teil des Energielabels und steht gut lesbar auf jedem Gerät. Fest eingebaute Splitgeräte sind erheblich energieeffizienter als mobile Monoblockgeräte. Die beste Effizienzklasse ist A+++. Monoblockgeräte sind in der Regel drei Klassen schlechter.

5. Ventilatoren können die Lufttemperatur zwar nicht reduzieren, erzeugen durch den Luftstrom aber zumindest eine subjektive Erleichterung. Sie sind in der Anschaffung erheblich günstiger als Raumklimageräte, benötigen auch deutlich weniger Strom und können daher durchaus eine interessante Alternative darstellen.

6. Dämmung: Ein Großteil der Hitze dringt im Sommer über schlecht gedämmte Dächer in Wohnräume. Somit ist eine gute Dämmung auf Dauer die beste Lösung, um angenehme Temperaturen in Wohnräumen zu behalten.

Die Energieberater der Verbraucherzentrale geben viele weitere Tipps und Informationen zum Thema Hitzeschutz, Dämmung, Sanierung und dem Hausbau. Die Energieberatung der Verbraucherzentrale wird gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie. Mehr Informationen unter www.verbraucherzentrale-energieberatung.de oder www.vz-saar.de. Termine zur persönlichen Beratung können unter 0800 – 809 802 400 (kostenfrei) oder direkt bei den Beratungsstützpunkten vereinbart werden.

In St. Ingbert finden die Energieberatungen im Rathaus, Am Markt 12, Zimmer 202 statt. Anmeldung unter 06894 – 130 oder 0681 – 50089 15.

 

PM: Th. Weimar-Ehl

Kommentare

Zu diesem Artikel wurden noch keine Kommentare abgegeben.

Kommentar schreiben

Bitte lesen Sie sich die Netiquette für unseren Kommentarbereich durch, bevor Sie einen Beitrag verfassen. Vielen Dank!

St. Ingberter Anzeiger ·
1865–2018