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Das Gesundheitsamt informiert

Aufgrund der Vielzahl an Labormeldungen (positive PCR-Befunde) in den vergangenen beiden Wochen konnten die Corona positiven Fälle nur noch zeitversetzt erfasst und an das Robert-Koch-Institut gemeldet werden. Aus der Pressemeldung vom 16. März ging bereits hervor,

dass aus diesem Grund und auch aufgrund von krankheitsbedingten Ausfällen beim Personal der Versand der Informationsschreiben an die PCR positiv getesteten Personen und an die Kontaktpersonen verzögert erfolgen kann. Darüber hinaus sind auch die Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr seit Mitte März nicht mehr bei der Registratur der Fälle behilflich.

Jetzt wurden die technischen Voraussetzungen geschaffen, größere Datenmengen zusammenfassend zu verarbeiten und weiterzugeben, was seit dem 30. März in der Praxis erfolgt. Dies führte in der Summe und zahlenmäßig zu dem vermeintlich sprunghaften Anstieg der Inzidenz.

„Aufgrund der nachgelagerten Erfassung ist die Aussagekraft der täglichen Neuinfektionen verfälscht. Eine Überbewertung der Situation ist nicht angesagt. Gleichwohl gilt es weiterhin, im täglichen Umgang miteinander Vorsicht walten zu lassen. Auch wenn die Belastung des Gesundheitssystems nicht mehr so kritisch zu sein scheint, so ist es doch unangenehm, mit ernsteren Beschwerden zu erkranken, was sich durch einfache Vorsichtsmaßnahmen vermeiden ließe“, so Landrat Dr. Gallo. Die Inzidenz wird sich auch in den kommenden Tagen noch mäßig erhöhen.

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Kommentare

  1. Jürgen Berthold

    Während der Saarpfalz – Kreis bundesweit in den Medien als Landkreis mit der höchsten Inzidenz dasteht, sind die Erklärungen des Gesundheitsamtes des Saarpfalz – Kreises für die hohe Insidenz nicht nachzuvollziehen. Was kann der besorgte Bürger mit der Aussage : “ Eine Überbewertung der Situation ist nicht angesagt“. anfangen. Durch solch eine unqualifizierte Ausage werden nun die Menschen alleine gelassen und dürfen rätseln, wie die tatsächliche Corona – Situation im Saarpfalz – Kreis ist. Echt eine tolle amtliche Vorsorge.

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