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Dem Ladensterben in der Innenstadt entgegen steuern

„Die Politik muss den Einzelhändlern in St. Ingbert ermöglichen sich gegenüber dem Online-Geschäft und der Konkurrenzsituation durch die Nachbargemeinden zu behaupten“, sagt Andreas Gaa, Vorsitzender des FDP-Ortsverbandes und
gleichzeitig Mitglied im Stadtrat St. Ingbert.

Nach Auffassung der FDP in St. Ingbert sind vor Jahren beschlossene Werbesatzungen heute nicht mehr zeitgemäß. Das Gleiche gilt für Sortimentsvorschriften oder das Bestrafen von Besuchern der Innenstadt wenn sie zulange einkaufen durch Parkknöllchen. Auch die Verschönerung der Fußgängerzone „man sieht vor lauter großen Bäumen mittlerweile die Geschäfte nicht mehr“, so Gaa, muss dringend erfolgen. Die optimale Verkehrsanbindung der Innenstadt sowohl für Autofahrer – Fußgänger als auch für Radfahrer muss wieder erste Priorität haben in dieser Stadt. Selbstverständlich gehört dazu
auch das koordinieren bzw. zügige Abarbeiten von Baustellen in diesem sensiblen Bereich.

Bei einer Begehung in der Innenstadt zählte die FPD aktuell sechzehn leerstehende Läden mit einer Verkaufsfläche von rd. 6.600 m² bei einer Gesamtverkaufsfläche in der Innenstadt von rund 23.000 m². Mit einer Leerstandsquote von über 28 % ist damit die kritische Marke erreicht und einfaches Aussitzen geht nicht mehr nach Auffassung der FDP.

Die FDP St. Ingbert fordert die handelnden Personen in der Verwaltung, an Ihrer Spitze der Oberbürgermeister, sowie die Mehrheitsfraktionen im Stadtrat auf, endlich andere Prioritäten in dieser Stadt zu setzen. „Stirbt eine Innenstadt, dann leidet die ganze Stadt. Mahnende Beispiele von saarländischen Städten gibt es genug“, so Andreas Gaa abschließend.

 

PM: A. Gaa
Vorsitzender des FDP Ortsverbandes St. Ingbert

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