Nachrichten

Donnerstag, 17. August 2017 · bedeckt  bedeckt bei 23 ℃ · Musikverein Rentrisch im Alten SteinbruchStraßenverkehrsgefährdung auf der A6Mobilitätskonzept einreichen und gewinnen

Facebook Twitter Google+ Instagram RSS Feed

Der erste Teil der Katastrophenschutzübung wurde erfolgreich beendet

Das Saarland, Rheinland-Pfalz, das Großherzogtum Luxemburg, das Königreich Belgien und Frankreich übten zwei Tage lang länder- und staatenübergreifendes Krisenmanagement, Katastrophenschutz sowie Öffentlichkeitsarbeit. Hintergrund der Aufgabenstellung war ein simulierter Störfall im französischen Atomkraftwerk Cattenom, mit dem Ziel die grenzüberschreitende Kooperation in den jeweiligen Krisenstäben sowie den Mitteleinsatz zu testen. Dem ersten Übungsteil, dessen Federführung beim Saarland lag, folgen noch zwei weitere.
Die Übung hat den Teilnehmern erlaubt, dem  Ziel, die Zusammenarbeit in der Großregion zu verstärken, nochmal ein Stück näher zu kommen. Eine eng vernetzte Kommunikation hilft, im Ernstfall schnell reagieren zu können. Ein eng koordiniertes Zusammenspiel zwischen den einzelnen Krisenstäben kann im Ernstfall Schäden begrenzen. Dazu ist es notwendig, Abläufe und Ansprechpartner in den anderen Ländern nicht nur zu kennen, sondern diese Kommunikationswege auch zu trainieren und – falls notwendig – zu verbessern.
Bereits nach der Beendigung der ersten von drei Einheiten konnten die Teilnehmer  feststellen, dass die Stäbe der einzelnen Länder und Staaten näher zusammengerückt sind. Die Übung hat bereits jetzt ihre Hauptaufgabe erfüllt. So wirkt die Vernetzung unter den Krisenstäben auch bei anderen Lagen, wie z. B. Natur- und Umweltkatastrophen, in der Großregion. Durch die kommenden Teilübungen sollen diese Strukturen gefestigt und die Abläufe weiter trainiert werden.
Der zweite Teil der Übung findet unter Leitung des Großherzogtums Luxemburg im Dezember dieses Jahres statt.
Nachdem die erste Übung sich mit der Aktivierung und Kommunikation der Krisenstäbe beschäftigte, liegt der Schwerpunkt des zweiten Teils bei den  Maßnahmen im Zusammenhang mit der Evakuierung der Bevölkerung.
Die dritte und letzte Übung wird sich um den Übergang von Notfallschutzmaßnahmen zu langfristigen Strahlenschutz- Vor- und Nachsorge handeln und im Frühjahr 2013 unter der Federführung von Frankreich den Abschluss darstellen.

 

 Ansprechpartner für das Saarland

Ina Thiesen

Leiterin der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit – Ministerium für Inneres und Sport

Tel.: +49 681 501- 2102

e-mail: presse@innen.saarland.de

 

Ansprechpartner für Luxemburg

Jacquie Zahlen

Tel.: + 352 621134 – 789

Pressedienst der luxemburger Regierung

e-Mail: jacquie.zahlen@sip.etat.lu

 

Ansprechpartner für Rheinland/Pfalz

Eveline Dziendziol

Tel.: +49 651 9494 – 223

Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion Trier

e-Mail: eveline.dziendziol@add.rlp.de

 

Ansprechpartner für Belgien

Benoit Ramacker

Tél. : +32 25064 – 734

Service Public Fédéral de l’Intérieur (Centre de crise National)

E-mail :  benoit.ramacker@ibz.fgov.be

 

Ansprechpartner für Frankreich

Frédérique Poncy

Tel.: +33 3 87 34 87 35

Pressestelle – Préfecture de la Moselle

e-Mail: frederique.poncy@moselle.gouv.fr

Kommentare

Zu diesem Artikel wurden noch keine Kommentare abgegeben.

Kommentar schreiben

Zu diesem Artikel können keine Kommentare mehr abgegeben werden.

St. Ingberter Anzeiger ·
1865–2017