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Samstag, 11. Juli 2020 · sonnig  sonnig bei 15 ℃ · Hinein in die blühende Biosphäre “Somebody Up There Likes Me” Schwäne für den Glashütter Weiher gesucht

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Der Storchennachwuchs kann kommen

Storchennest im Europäischen Kulturpark erneuert. Schorch, der Storch, und seine Gattin haben im Europäischen Kulturpark wieder ein komfortables Nest. Ist dieses erst einmal

von Männchen und Weibchen entsprechend hergerichtet, wird es wohl bald wieder Storchennachwuchs tragen. Am Morgen des 21. Februar rückten die Pfalzwerke mit Bagger, Hebebühne und einem komplett neuen Storchenhorst mit Mast an, um in wenigen Stunden den alten Mast abzuschlagen und das neue Storchenheim zu errichten.

Der alte Nestkorb, der vornehmlich aus Holz bestand, war morsch geworden, im Dezember schon zur Hälfte heruntergefallen und musste vor zwei Wochen abmontiert werden. Das fiel auch Naturschützern und aufmerksamen Parkbesucherinnen und -besuchern auf, die sich um die Zukunft des Storchenpaares sorgten. Wie zu beobachten war, ließen sich Schorch und sein Weibchen aber nicht so schnell von der „Leere“ abschrecken und nutzten den noch stehenden Mast auf ihre Weise. Doch nicht zuletzt aufgrund der bevorstehenden Brutzeit war Eile geboten, das nicht mehr vorhandene Nest zu ersetzen. Auf jeden Fall musste diesmal auch etwas Langlebigeres her, das war allen Verantwortlichen klar. So fertigte ein Schlosser aus Niederwürzbach im Eiltempo einen neuen Horst aus Edelstahl und einer passenden Hülse als Aufsatz auf den Mast. Auch der neue Mast besteht jetzt aus robusten, beständigen Materialien.

Noch steht im Hintergrund der alte Mast. Vor Ort (v. l.): Landrat Dr. Theophil Gallo, Ann-Kathrin Göritz (Stiftung Europäischer Kulturpark), Dr. Gerhard Mörsch (Geschäftsführer Biosphärenzweckverband Bliesgau), Christoph Braunberger (Landesamt für Umwelt- und Arbeitsschutz), Andreas Gritsch (Grundstückspächter) und Stefan Munz (Geschäftsführer der Stiftung Europäischer Kulturpark)

„In einer vorbildlichen Gemeinschaftsaktion von Pfalzwerken, Europäischer Kulturpark, Biosphärenzweckverband Bliesgau, Saarpfalz-Kreis und der unteren Naturschutzbehörde beim Landesamt für Umwelt- und Arbeitsschutz (LUA) konnten wir zeitnah und noch rechtzeitig vor Beginn der Brutzeit dafür Sorge tragen, dass es unser Storchenpaar nun wieder bequem hat. Darauf können wir stolz sein. Unser Park hier auf der Grenze ist nicht nur Kultur und Archäologie, sondern weit sichtbar vornehmlich auch Natur. Eine wunderbare Natur, die Lebensraum für viele Tiere bietet, dankenswerter Weise auch unserem Storchenpaar, das sich bei uns seit einigen Jahren sehr wohlfühlt. Diesen Lebensraum zu schützen, ist eine Aufgabe, die wir heute und auch in Zukunft sehr ernst nehmen“, betonte der Landrat und Vorsitzende der Stiftung Europäischer Kulturpark Bliesbruck-Reinheim Dr. Theophil Gallo vor Ort.

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