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DGB Kreisverband Saarpfalz fordert Alternativen zum Stellenabbau bei Thyssen-Krupp

Der DGB Kreisvorstand Saarpfalz wertet den angekündigten Arbeitsplatzabbau bei Thyssen-Krupp in St. Ingbert-Rohrbach als harten Schlag für die Beschäftigten und die Region.

Nach den Schließungen der Firmen „General Electric“ in Bexbach und Jansen in Rohrbach und dem drohenden und zum Teil schon vollzogenen Stellenabbau bei Schaeffler, Bosch-Rexroth, Bosch und CASAR sollen nun erneut 100 Industriearbeitsplätze im Saarpfalz Kreis wegfallen.

Dazu erklärt der Vorsitzende des DGB Kreisverbandes Saarpfalz Rainer Tobae: „Hintergrund des Personalabbaus ist offensichtlich der Umbau des Thyssen-Krupp Konzerns. Die Weiterführung des Standortes Rohrbach passt scheinbar nicht zu diesen Plänen. Mit der Vernichtung von 100 Arbeitsplätzen erwartet die Konzernführung bessere Bedingungen, um den angestrebten Verkauf der Unternehmenssparte Mining optimal umzusetzen. Erneut erleben wir wie ein Konzern Entscheidungen zur Sicherung seiner Profitinteressen auf dem Rücken der Beschäftigten und unserer Region durchsetzen will. Die Leistungen, die von den Beschäftigten am Standort erbracht werden, werden auch in Zukunft gebraucht. Deshalb fordern wir Alternativen – wie etwa die Prüfung alternativer Arbeitszeitkonzepte, mit denen einem vorübergehenden Nachfragerückgang Rechnung getragen werden kann oder auch die Entwicklung neuer Geschäftsfelder und Produkte. Wir unterstützen die Forderung der IG Metall auf jeden Fall bei einem Verkauf Arbeitsplatz- und Standortgarantien in den Vertrag aufzunehmen. Betriebsrat und IG Metall sind dabei zu beteiligen. Wir sehen auch die saarländische Landesregierung in der Verantwortung ein politisches Konzept zu entwickeln, dass der fortdauernden Vernichtung von Industriearbeitsplätzen im Land entgegensteht.“

Der DGB Kreisverband steht solidarisch an der Seite der Beschäftigten, dem Betriebsrat und ihrer Gewerkschaft IG Metall.

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