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Die Arbeiterwohlfahrt in Hassel sucht dringend Helfer

Die Arbeiterwohlfahrt in Hassel bewirtschaftet das ehemalige Wasserwerk Hassel, die AWO-Begegnungsstätte im Stockland 27. Zweimal im Monat bieten den Helfer einen Kaffeenachmittag an, saisonbedingt

auch Heringsessenn, Gefillde oder Veranstaltungen zum Neujahresempfang, zum Fetten Donnerstag, Oktoberfest, Erntedankfest und eine Weihnachtsfeier, außerdem Ausflüge zu Sehenswürdigkeiten. Die Veranstaltungen werden vor allem von Senioren, auch von Alleinstehenden, zahlreich und gerne besucht, denn die Geselligkeit wird groß geschrieben. Die Veranstaltungen sind für Hassel deshalb so wichtig, weil es in Hassel kein Lokal mehr gibt. Da finden außerdem Geburtstage, Vereinstreffen und Treffen nach Beerdigungen statt, für die es in Hassel kaum Räumlichkeiten gibt, und das so günstig.

Der Verein steht gut da, hat viele Mitglieder, gesunde Finanzen, aber leider sind nur noch wenige da, die bei den Veranstaltungen aufgrund ihres Alters helfen können. Diese wenigen können die gesamte Arbeit im ehemaligen Wasserwerk nicht mehr alleine bewältigen. „Wenn wir noch ein paar jüngere ehrenamtliche Helfer hätten, könnten wir die Begegnungsstätte weiter bewirtschaften“, so die Vorsitzende Elfriede Holweck. Am kommenden Sonntag, dem 12. Januar, treffen sich um 16:30 Uhr in der AWO-Begegnungsstätte Mitglieder der AWO mit dem Vorstand, um noch einmal zu versuchen, Helfer zu finden und eine Schließung abzuwenden.

Die AWO lädt alle, die helfen wollen, auch Nichtmitglieder, herzlich ein zu diesem Treffen. Rückfragen kann man richten an die Vorsitzende, Telefon 06894/57939 oder die Schriftführerin, Gabi Junk, Telefon 06894/57657. „Es wäre ein herber Verlust, wenn in der Begegnungsstätte keine Treffen mehr stattfinden könnten“, so viele Hasseler Bürger und der Ortsvorsteher Markus Hauck, „und so in Hassel eine der letzten Stätten des geselligen Begegnens und des Austauschs wegfiele“.

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