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Die Familienstadt St. Ingbert: neue Ideen von der Familien-Partei

Kinder sollten im Bewusstsein der Kommunalpolitik nicht allein in der Diskussion um fehlende Kindergarten- oder Kinderkrippenplätzen oder um Schulstandorte wahr genommen werden, so ein Appell der Familien-Partei. Die Familien-Partei lobt in diesem Zusammenhang das bereits bestehende Kinderkulturprogramm der Stadt, hält jedoch noch weitere kinderbezogene Projekte für wünschenswert.
In einer Pressemitteilung weist die Familien-Partei zum Beispiel auf ihren seit Jahren bestehenden Vorschlag hin, in der Fußgängerzone kleine Kinderspielgeräte aufzustellen, wie das auch in anderen Städten zu beobachten sei. Kinder müssten gerade auch im Stadtbild stärker ins Bewusstsein rücken.
Ein weiterer Vorschlag der Familien-Partei zielt auf einen „Kindergarten“. Auf dem Gelände der Villa Martin sei ausreichend Platz, um einen kleinen Garten einzurichten, in dem Kinder aller Altersklassen sich unter Anleitung Erwachsener mit Nutzpflanzungen aller Art vertraut machen. Die grundlegenden Erdarbeiten könnten zunächst etwa im Rahmen einer Stelle im Bundesfreiwilligendienst begleitet werden. Die gärtnerische Betreuung der Kinder soll ehrenamtlich erfolgen, wobei Interesse an einer solchen Tätigkeit bereits bekundet wurde.
Die geernteten heimattypischen Früchte ließen sich in einen eigenen Kochkurs für Kinder einbringen, der dann mit anderen interessierten Kindern beispielsweise in der nahen Südschule stattfinden könnte. Ganz im Sinne des Biosphärengedankens können so Traditionen an die nachwachsende Generation weiter gegeben werden.
Sowohl für den „Kindergarten“ als auch für den „Kinderkochkurs“ bietet sich die Biosphärenvolkshochschule als Kooperationspartner geradezu an. Beide vorgeschlagene Lokalitäten sind mit dem Ingobus gut erreichbar. Selbstverständlich können bei entsprechender Nachfrage derartige Projekte auch in den Ortsteilen angegangen werden. In diesem Zusammenhang weist die Familien-Partei darauf hin, dass ab Jahresbeginn im Ingo-System ein ermäßigtes Abonnement für Grundschulkinder eingeführt ist. Damit können insbesondere auch gefährliche Schulwege deutlich preisgünstiger als bisher mit dem Bus bewältigt werden. Das neue Ticket gilt auch in der Freizeit.
Die Familien-Partei verbindet mit ihren Initiativen ein breiteres Anliegen. „Generationenübergreifend den Alltag bewältigen“  so könnte ein Ideenwettbewerb lauten, den die Stadt als Impuls für eine „soziale Stadt“ vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung durchführen sollte. Und nicht zuletzt könnte ein Generationenhaus den zentralen Rahmen für derartige Aktivitäten bilden. Der Biosphärengedanke wäre mit einem solchen Ansatz ebenfalls gut und in einer neuartigen Weise verbunden.

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St. Ingberter Anzeiger ·
1865–2017