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Die Partei Saarpfalz zum JUZ St. Ingbert

Die Partei Saarpfalz äußert sich in einer Pressemitteilung zum Thema Jugendzentrum St. Ingbert:

Das JUZ befindet sich aktuell in der öffentlichen Debatte, die politischen Aussagen sind kontrovers und verwirren. Die Frust Koalition oder auch Mehrheitskoalition genannt, der Volksmund nennt ihn gar “Kindergarten“, hat eine sehr unsoziale Entscheidung getroffen, wie viele Bürger finden.

Der Aufschrei nach dem Überfall auf das Blumengeschäft, löste eine Debatte aus über Mißstände in St. Ingbert, angefangen von zerstörtem Inventar in öffentlichen Räumen, über nächtliche Anmache von Jugendlichen und gewalttätigen Auseinandersetzungen, die durch diese Gruppe ausgelöst wird, man sprach auch von der Verrohung der Jugend. Der Aufschrei nach mehr Polizei wurde laut.

Dem Gegenüber steht der Mangel an Freizeitmöglichkeiten und sozialer Betreuung der Heranwachsenden. Die Schließung von Sportstätten, die auch den lokalen Vereinen zuschaffen macht wird ebenfalls relevant. Die Mehrheit der Mehrheitskoalition, oder bleiben wir besser bei dem allgemeinverständlichen Kindergarten, ist der Meinung, daß die vielfältigen Sport und Kulturvereine ausreichend Betreuung und Freizeitangebote bieten.

Den Denkfehler den Sie machen, wird ausgelöst durch das nicht vorhandene Wissen, daß wir unterschiedliche soziale Gesellschaftsschichten haben, aus denen sich nicht Jeder diese Angebote leisten kann, oder die Eltern an diesen kein Interesse hegen, weil Sie sich Aufgrund ihrer sozialen Herkunft, ausgeschlossen fühlen. Möglicherweise ist dies ist kein Denkfehler oder fehlendes Bewußtsein, sondern schlicht die Verweigerung dieser sozialen Verantwortung nachzukommen.

In diesem Zusammenhang die Schließung eines Jugendzentrums zu befürworten, wegen 14 Euro monatlich bleibt unverständlich. Genau diesem Teil unserer Gesellschaft sollten Wir unsere Aufmerksamkeit widmen, damit wir auch in Zukunft gut und gerne in Sankt Ingbert leben.

Euer Charly.

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St. Ingberter Anzeiger ·
1865–2018