Dringender Reparaturbedarf beim Pflaster der Fußgängerzone - St. Ingberter Anzeiger

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Dringender Reparaturbedarf beim Pflaster der Fußgängerzone

Offener Brief der Stadtratsfraktion Bündnis 90 / Die Grünen St.Ingbert an die Stadtverwaltung St.Ingbert:

 

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Hans Wagner!
Sehr geehrter Herr Baudirektor Martin Ruck!

In 2017 und nun auch im neuen Jahr wurde im Ausschuss für Stadtentwicklung , Umwelt und Verkehr der dringende Reparaturbedarf beim Pflaster der Fußgängerzone von Grünen und ihren Koalitionspartnern CDU und Familienpartei angesprochen. Jedesmal wurde das Thema von Verwaltungsseite heruntergespielt und ein dringender Handlungsbedarf nicht gesehen.

Nun hat der Fraktionsvorsitzender der Grünen, Jürgen Berthold, bei einer Begehung das Ausmaß des Reparaturbedarfes ermittelt.

Im Abschnitt der Fußgängerzone Polizei bis Engelbertskirche wurden über 500 fehlende Pflastersteine durch Asphaltmaterial ersetzt. In großen Teilbereichen davon sieht das Pflaster wie ein Flickenteppich aus.

Im Eingangsbereich Pfarrgasse zur Fußgängerzone sind 50 geflickte Stellen und im Bereich der Ludwigsstraße gibt es 80 asphaltierte größere Platten rechts und links entlang der Häuserfronten.

Abgesehen von dem schlechten Erscheinungsbild des Pflasters unserer „gudd Stubb“ gehen von der Flickerei Gefahren für die Fußgänger aus. Manch ein Besucher ist sicher schon an den vertieften Asphaltstellen umgeknickt oder mit den Schuhen hängen geblieben.

Das vor Jahren sanierte Pflaster im Bereich Engelbertskirche bis zur Abbiegung in die Ludwigsstr. ist in Ordnung.

Die Stadtratsfraktion Bündnis 90/Die Grünen fordert von der Stadtverwaltung in Frühjahr 2018 die Reparatur/Instandsetzung der angesprochenen Fußgängerzonen – Bereiche mit Originalpflastersteinen. Die Stadtratsmehrheit hat schließlich für die Modernisierung und Sanierung der Fußgängerzone im Doppelhaushalt 2017/ 2018 erhebliche Mittel eingestellt.

Es ist unbegreiflich, dass die Stadtverwaltung bisher der Reparatur und Modernisierung der Fußgängerzone keine oberste Priorität einräumt, ist doch die Fußgängerzone Lebensader, zentraler Ort der Begegnung, Einkaufs – und Flaniermeile sowie Ausgängeschild unserer Innenstadt.

Freundliche Grüße

Jürgen Berthold
Fraktionsvorsitzender
im Stadtrat St. Ingbert

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