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Dritte Auflage der Panoramakarte „Sehenswertes in der Biosphäre Bliesgau und der Saarpfalz“

Bliesgau und der Saarpfalz erschienen

Aufgrund der starken Nachfrage musste die Panoramakarte bereits in der dritten Auflage, von nochmals 10.000 Exemplaren, nachgedruckt werden, da bereits 20.000 Karten verteilt wurden. Gerade für die Ferien daheim ist die Panoramakarte eine ideale Planungsgrundlage, denn es werden 40 bekannte und weniger bekannte Sehenswürdigkeiten und Ausflugsziele in der Region vorgestellt. Die Palette reicht von Baudenkmälern aus verschiedenen Zeitepochen bis hin zu Freizeiteinrichtungen mit verträumten Plätzen, wo man die Seele baumeln lassen kann. Der Nachdruck wurde durch die Kreissparkasse Saarpfalz finanziell unterstützt.

Damit die Besucher der Region nicht den Überblick verlieren, zeigt eine übersichtliche Panoramakarte auf der Innenseite der Broschüre den richtigen Weg zu den Sehenswürdigkeiten und Freizeitangeboten, die als kleine Grafik dargestellt sind und entsprechend durchnummeriert wurden. Unter der entsprechenden Nummer finden die Gäste auf der Rückseite die 40 Sehenswürdigkeiten mit Informationsadressen, Telefon, Internet und Anreisebeschreibung mit Bus und Bahn beziehungsweise mit dem Auto kurz beschrieben.

Eine Reise durch die Kultur und Natur der Region

Die facettenreiche Baukultur in der Region ist mit 26 Sehenswürdigkeiten auf der Karte vertreten und ermöglicht eine Zeitreise durch die abwechslungsreiche Geschichte. Beginnen könnte diese Reise zum Beispiel am Gollenstein in Blieskastel, einem Zeitzeugen aus der jüngeren Steinzeit. Die frühe keltische und römische Besiedlung unseres Landstrichs sind im Römermuseum Schwarzenacker und im Europäischen Kulturpark Bliesbruck-Reinheim zu bestaunen. Das Mittelalter kann hautnah auf der Kirkeler Burg und der Hohenburg in Homburg erlebt werden. Für die Barockzeit stehen eindrucksvoll die bezaubernde Altstadt von Blieskastel und der Waldpark Schloss Karlsberg in Homburg. In das Industriezeitalter können die Besucher auf der Alten Schmelz in St. Ingbert eintauchen. Aber auch kirchliche Zeitzeugen, wie die Klosterruine Wörschweiler, die Engelbertskirche in St. Ingbert und die Rundkirchen im Bliesgau werden in der Karte vorgestellt.

Die Saarpfalz von unten betrachtet ist ein besonderes Erlebnis für groß und klein. Wer die Wahl hat, hat die Qual: in der Saarpfalz bieten gleich zwei Schaubergwerke interessante Einblicke in die Bergbaugeschichte an der Saar. In St. Ingbert lädt das Besucherbergwerk Rischbachstollen zur Entdeckertour ein und in Bexbach präsentiert das Saarländische Bergbaumuseum neben einer Schaubergwerksanlage auch die Bergbaugeschichte in unserer Region mit Einblicken ins Alltagsleben und die Sozialgeschichte der Bergleute. Neben den beiden Schaubergwerken gewähren die Schlossberghöhlen in Homburg und der Eiskeller bei Bliesdalheim erlebnisreiche Einblicke in die „Unterwelt“ der Region.

Geheimtipps sind die kleinen Regionalmuseen, die interessante Themen präsentieren, wie zum Beispiel das Museum für dörfliche Alltagskultur in Rubenheim, das Zollmuseum in Habkirchen und das Haus der Dorfgeschichte in Bliesmengen-Bolchen.

Erholung, Action und Unterhaltung finden die Besucher an den zahlreichen Seen und Weihern in der Region. So können Aktive an den Jägersburger Weihern neben Tretbootfahren auch im Fun Forest Abenteuer-Park in luftiger Höhe ihre Kletterkünste testen. Ruhe und Entspannung aber auch Einkehrmöglichkeiten finden sich unter anderem am Ommersheimer Weiher, am Rohrentalweiher, am Würzbacher Weiher oder am Glashütter Weiher. Weitere interessante Ausflugsziele rund um das Thema Natur sind unter anderem das Kulturlandschaftszentrum Haus Lochfeld in Wittersheim, das Orchideengebiet in Gersheim oder der Stiefeler Felsen bei St. Ingbert.

Blick zum Nachbarn                                            

Auch Ausflugsziele bei den Nachbarn werden vorgestellt, so zum Beispiel das Keramikmuseum im benachbarten Sarreguemines oder der Gondwana-Park in Landweiler Reden und der Neunkircher Zoo. Eher besinnlich geht es im Park der Barmherzigen Brüder in Rilchingen-Hanweiler zu, hier befinden sich im Garten der Salzquellen zwei Quelltürme als Reste einer ehemaligen Saline. Einkehr im doppelten Sinne erwartet die Gäste im Kloster Hornbach mit der ursprünglichen Grabstätte des heiligen Pirminius und dem Klosterhotel, welches kulinarische Genüsse in historischen Mauern anbietet.

Die Karte kann kostenfrei bei der Saarpfalz-Touristik, Paradeplatz 4, 66440 Blieskastel, Telefon: 06841/104-7174; Fax: 06841/104-7175, Mail: touristik@saarpfalz-kreis.de bestellt werden. Auch bei den Kultur- und Verkehrsämtern der kreisangehörigen Kommunen ist sie erhältlich.

 

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St. Ingberter Anzeiger ·
1865–2017