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Ein Beitrag zum Klimaschutz: ein fahrradfreundliches St. Ingbert

Forderungen von Bürgerinnen und Bürger, St. Ingbert fahrradfreundlicher zu gestalten, um somit auch einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten, haben den künftigen Oberbürgermeister Ulli Meyer veranlasst, auf Vorschlag der Jungen Union, sich vor Ort ein Bild von der Situation der St. Ingberter Radwege zu machen.

Vom Rohrbacher Bahnhof führte Lukas Strobel, der mit seiner Mutter ein Radwegekonzept für St. Ingbert erarbeitet hatte und sich freute, sein Konzept dabei vorstellen zu können, die etwa 20 interessierten Radfahrer nach dem St. Ingberter Bahnhof.

Er zeigte Mängel, fehlende oder falsche Beschilderung und Gefahrenquellen auf, hatte aber auch Verbesserungsvorschläge in Form von Fotos im Gepäck. Diese hatte er aus Konstanz, der Schweiz, den Niederlanden und Bayern mitgebracht, wo er sich nach besseren Lösungsmöglichkeiten umgesehen hatte. Anregungen kamen auch von den mitfahrenden Bürgern, die teilweise vor Ort erörtert werden konnten. Größter Problem- und Diskussionspunkt war das Ende des Radweges aus den Gustav-Clauss-Anlagen auf den Maxplatz. Dort führt kein offizieller Radweg weiter durch die Fußgängerzone, über den Bürgersteig wäre diese Möglichkeit ungeeignet. Eine Lösung würde eine Fahrbahnverengung bedeuten. „Das muss gut überlegt werden“, so Ulli Meyer, „weitere Untersuchungen und Beobachtungen in einem Gesamtkonzept im Zusammenhang mit der Gegenläufigkeit der Kohlenstraße sind notwendig“. Das gilt auch für den zu engen Radweg in der Rickertstraße. „Man kann nicht einfach die Parkmöglichkeiten für Autos entfernen“, so der künftige Oberbürgermeister, „sondern muss die Interessen von Handel und Gewerbe, den Autofahrern, Radfahrern und Fußgängern berücksichtigen“.

Ein weiterer Kritikpunkt waren an vielen Stellen die fehlenden Farbmarkierungen bzw. Piktogramme, die sowohl dem Autofahrer als auch dem Radfahrer mehr Sicherheit böten. Ein Problempunkt sei auch in Rohrbach im plötzlich endenden Radweg Stegbruchstraße zu sehen, weil die Beschilderung fehlt. Außerdem wissen viele nicht, dass man nicht über die gesamte weitere Kaiserstraße nach St. Ingbert fahren muss, sondern dass ein Radweg über die Straße im alten Tal über die Mühlstraße zum Radweg ausgangs Rohrbach entlang der Kaiserstraße führt.

Verbesserung der vorhandenen bzw. Neuanschaffung von geeigneten Abstellanlagen mit besseren Absperrmöglichkeiten, die an Stellen stehen, die besser beleuchtet und die auch von der Öffentlichkeit einsehbar sind, am Freibad, am Rathaus und Marktplatz, am Bahnhof, in der Fußgängerzone und vor Märkten wurde empfohlen, wenn mehr Menschen mit dem Rad zum Einkaufen fahren sollen. Und Handel und Gewerbe sollte man seitens der Stadt hier Förderungsmöglichkeiten anbieten.

Die CDU-Stadtratsfraktion wird nach diesen Erfahrungen demnächst einige Anträge für den Ausschuss Stadtentwicklung, Biosphäre, Umwelt und Demographie stellen.

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