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Ein harter Brocken

Für die Stadtratsfraktion der Unabhängigen St. Ingbert e.V. ist das Thema „Abriss der ehemaligen Tischtennishalle“ ein für die finanzielle Zukunft der Stadt sehr entscheidendes.

So können Fraktionsvorsitzender Michael Trittelvitz und sein Kollege Wolfgang Weisgerber dem einmütigen Beschluss des Ortsrats Mitte, die Stadtverwaltung zu bitten, den Abriss zu beschleunigen, dem Grunde nach zustimmen. Sie bemerken jedoch, dass der Beschluss nur deklaratorische Wirkung hat und suggeriert, dass der Abriss in sehr kurzer Zeit durchgeführt werden könnte. Für die beiden Stadträte unverständlich, habe doch der Ortsvorsteher Mitte in der Vergangenheit schon engste Kontakte zur Verwaltung bewiesen. Von daher wisse er sicherlich, dass für den Abriss des Gebäudes inklusive Bodenplatte eine siebenstellige Summe erforderlich ist. Hinzu kommen bisher nicht bekannte Beträge für die Aufbereitung und Entsorgung von Altlasten.

Trittelvitz hierzu: „Bei der derzeitigen Diskussion um den Haushalt 2019/2020 ist kein Spielraum für zusätzliche Eigenmittel für dieses Projekt vorhanden. Wer den schnellen Abriss mit nur städtischen Mitteln wünscht, muss in der laufenden Haushaltsdebatte entweder schon wieder für die Anhebung der Realsteuern plädieren oder auf Wunschprojekte ganz oder teilweise verzichten. Alternativ kann sich der Ortsvorsteher in der Ministerrunde um staatliche Förderungen der Maßnahme bemühen, wofür wir ihm eine gute Hand wünschen. Schließlich ist Wahlkampfzeit und der Innenminister liebt es, mit dem Scheckbuch durchs Land zu reisen“.

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St. Ingberter Anzeiger ·
1865–2018