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Ein Sportfest der Nächstenliebe: 24-Stunden-Lauf für die Philippinen

Der 24- Stunden-Lauf am vergangenen Wochenende war wie immer ein Fest des Sports und der Nächstenliebe: 1.145 Läufer legten im St. Ingberter Mühlwaldstadion 55.033  Runden, das heißt 21.628  km, zurück.

Über diese sportlichen Höchstleistungen freute sich nicht nur der Hauptveranstalter, die St. Ingberter Pfarrei St. Pirmin und St. Michael, sondern auch die Mitveranstalter, der Malteser Hilfsdienst und die DJK SG St. Ingbert. Aber vor allem für Surgical Mission Saarland, eine Delegation von saarländischen Ärzten und Krankenpflegern, darunter auch viele aus dem St. Ingberter Kreiskrankenhaus, die alljährlich auf eigene Kosten auf die Insel fliegen und ihren Urlaub damit verbringen, um da zu wirken, wo medizinische Hilfe erforderlich ist.  Denn auch wenn der Erlös noch längst nicht feststeht und immer noch Spenden eingehen, so sind Läufer wie Helfer glücklich über den Verlauf der 24-Stunden-Veranstaltung.

Den Startschuss gab Staatssekretär Dr. Axel Spies vor den Augen des St. Ingberter Oberbürgermeisters Hans Wagner.

Foto: Gabi Strobel

Während einige Läufer tatsächlich 24 Stunden auf der Bahn waren, befestigten andere, angesteckt von der guten Stimmung im Stadion, spontan den elektronischen Chip an ihrem Schuh und walkten nach dem Open-air- Gottesdienst um den grünen Rasen. Dabei sein war alles: Hochleistungssportler mit teilweise über 160 Kilometern, Rentner, Mütter mit Kinderwagen und viele Schüler, vor allem von der St. Ingberter Albert-Weisgerber Schule.

„Wir freuen uns sehr, dass sich der Gedanke, „laufend etwas Gutes zu tun“ in neun Jahren Jahre schon so viele Freunde gefunden hat, dass diese Veranstaltung bei vielen Teams aus St. Ingbert und sogar außerhalb unserer Stadt nicht mehr wegzudenken ist“, sagt Gabi Strobel vom Orgateam.

Die meisten Teilnehmer formierten sich in Gruppen und hatten die Möglichkeit, als 24-Stunden-Staffelteam mit sich abwechselnden Läufern auf die Bahn zu gehen. Unter den ersten drei waren Firmenmannschaften, allen voran das Team der eurodata aus Saarbrücken, gefolgt von den St. Ingberter Stadtwerken und der Firma Voit.

Als Mannschaft lief die Albert-Weisgerber-Schule die meisten Runden vor Peter Groß Bau und den Grojos LTF Elversberg.

In der Einzelwertung siegte Wolfgang Roether, extra aus Freiburg angereist,  mit 161 vor Joachim Merz  mit 151, 8 und Thomas Kammer mit 151, 7 Kilometern. Beste Frau war Anja Schranz mit 139 vor Silke Nonnweiler mit 121 und Lisa Butz mit 110 Kilometern.

Ein großes Rahmenprogramm begleitete die Sportler und Zuschauer. Der feierliche Open-Air-Gottesdienst, zelebriert von Kaplan Michael Kapolka und musikalisch begleitet von der Schola Neue Lieder der Gemeinde, bildete dabei den Höhepunkt. Daneben sorgten Trommelgruppen, Rock- und Jazzbands für gute Stimmung. Eine logistische Meisterleistung war wieder die vielfältige Versorgung mit Essen und Getränken. Weit über 100 ehrenamtliche Helfer hatten hier gerne angepackt.

Zum ersten Mal wurde in diesem Jahr der Solilauf 24 Stunden live übertragen. Dafür hatte die Firma HiOrg-Server eine Kamera an die Bahn gestellt.

Viele Teams hatten sich im Mühlwaldstadion „häuslich“ eingerichtet: Ob Pavillon mit Feldbetten und Zweimannzelte– der St. Ingberter Solilauf wurde 24 Stunden buchstäblich „gelebt“.

Alle Ergebnisse, Bilder  und weitere Information unter www.solilauf.org

 

PM: Gabriele Strobel,
Öffentlichkeitsarbeit der Pfarrei St. Pirmin und St. Michael

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