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Ein Weltstar ohne Allüren

Rund 140 Gäste waren in den großen Sitzungssaal des Homburger Forums gekommen, um den Auftakt der Konzertreihe Gitarrenland 2012 mitzuerleben. Star des Abends war Eliot Fisk, der den gut besetzten Saal sofort in seinen Bann zog und mit seinem meisterlichen Spiel überzeugte..
Wer könnte seiner Anziehungskraft widerstehen, wie er die Zuhörer mit seinem schicken bunten Seidentuch am Hals sympathisch, jungenhaft anlächelt? Der begnadete amerikanische Gitarrenvirtuose Eliot Fisk, geboren 1954 in Philadelphia, ist in jeder Hinsicht eine Erscheinung der Superlative. Ihm wurde eine perfekte Mischung vielfältigster und unterschiedlichster Talente verliehen, und ihn dadurch zu dem außergewöhnlichen Musiker und Entertainer werden lassen, der er seit Jahrzehnten ist. Überragende Intelligenz und Bildung, prädestinierende geistige und körperliche Fertigkeiten, unbändige Fantasie und Kreativität und sein Humor sind einige der Gaben, mittels derer er sowohl seine künstlerische, als auch seine pädagogische Arbeit als Professor an den Hochschulen für Musik in Salzburg und Boston nährt und Publikum wie Schüler in aller Welt fasziniert. Dabei ist er als Persönlichkeit von seiner Bescheidenheit und Demut der Kunst gegenüber geprägt.
Seit der Vater aller Gitarristen, Andrés Segovia, den damals zwanzigjährigen Eliot Fisk als „Einen der brillantesten, intelligentesten und begabtesten Gitarristen unserer Zeit“ akklamierte entwickelte sich Fisks Karriere in einem für den Gitarrenbereich ungeahnten Ausmaß. Auf den großen Bühnen der USA, Europas und Asiens ist er stetig präsent. Seine Interessen als Interpret galten indes nicht alleine der virtuosen Selbstdarstellung und der Präsentation von artistischen Kunststücken, Vielmehr hat sich Fisk in den Jahrzehnten seiner Tätigkeit zum Anwalt sowohl der Schönheiten heutiger Musik, als auch der unbekannten musikalischen Kostbarkeiten der Vergangenheit gemacht und das Publikum mit immer neuen musikalischen Preziosen überrascht und verzaubert.

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St. Ingberter Anzeiger ·
1865–2017