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Eine Stadtimkerei in der Kreisverwaltung

Die Kreisverwaltung startet in Zusammenarbeit mit dem Imkerverein Homburg eine neue Initiative, um auf den Wert der Imkerei und die Leistung der Bienen aufmerksam zu machen.

Zuwachs in der Kreisverwaltung: Auf einem Balkon des Landratsamtes wurde ein Bienenstock aufgestellt und eine Art „Stadtimkerei“ eingerichtet. Damit will der Saarpfalz-Kreis zeigen, dass auch in der Stadt Imkerei möglich ist, die Bienen auch dort wertvolle Bestäubungsarbeit leisten können und die Imkerei auch von jedem interessierten Bürger betrieben werden kann.

Landrat Dr. Theophil Gallo will dabei auf die Probleme der Imker wie Bienensterben und Nachwuchssorgen aufmerksam machen. “Seit Jahren unterstützen wir den Imkernachwuchs und Imkerprojekte mit Zuschüssen. Unser Blühflächenprogramm „Wir machen die Saarpfalz bunter“ ist ein gutes Beispiel, mit dem wir uns als „Biosphärenkreis“ präsentieren. Mit dem Bienenvolk in der Kreisverwaltung wollen wir den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie den Bürgerinnen und Bürgern die Imkerei näher bringen“, erläutert der Landrat das Projekt.

Der Saarpfalz-Kreis zeichnet sich damit für eine nachhaltige Entwicklung aus. Ein Sinnbild für nachhaltige Entwicklung ist in den letzten Jahren die Biene geworden, deren Bestäubungsleistung für die Menschen lebenswichtig ist. Durch den hohen Einsatz an Pestiziden ist vor allem die Honigbiene stark gefährdet. Die Imkerei stellt eine besondere Art einer nachhaltigen Wirtschaftsweise dar. Das Thema „Stadtimkerei in der Kreisverwaltung“ und die gute Zusammenarbeit zwischen Imkervereinen und Verwaltung bietet Möglichkeiten, die Nachhaltigkeit der Imkerei zu zeigen In diesem Zusammenhang hat auch die Stadtverwaltung St. Ingbert für 2017 das Jahr der Bienen mit vielen Veranstaltungen zum Thema Imkerei ausgerufen. Elisabeth Boßlet, Vorsitzende des Imkervereins Homburg, freut sich über die Unterstützung durch die Kreisverwaltung bei ihrer Idee zur Stadtimkerei. Es sei dies eine willkommene Gelegenheit in der Öffentlichkeit auf die Aktivitäten des Imkervereins, insbesondere die eigene Nachwuchsförderung, aber auch die Imkerei und den Wert der Bienen aufmerksam zu machen. Dabei spiele auch das Schaugelände des Vereins am Schießhaus in Homburg eine wichtige Rolle.

Dr. Gerhard Mörsch, Geschäftsbereichsleiter Regionalentwicklung und Biosphäre Bliesgau, und Torsten Czech, Fachbereichsleiter Regionalentwicklung, Landwirtschaft, ÖPNV und Europa, ist es wichtig, die Mitarbeiter_innen in der Kreisverwaltung aufzuklären und Neues zu den Themen Bienen und Honig zu vermitteln. Honig ist ein gesundes und nachhaltig erzeugtes, regionales Naturprodukt, das überall im Biosphärenreservat Bliesgau bei örtlichen Imkern erzeugt wird und gekauft werden kann. Die Leistung der Bienen ist dabei unübertroffen. Sie erzeugen nicht nur den wertvollen Honig, sondern bestäuben dabei viele Pflanzen und Bäume und tragen, wie viele Wildbienenarten auch, deutlich zur Aufrechterhaltung des Naturhaushaltes bei.

Titelbild:
Frank Fehrenz und Wolfgang Maske vom Imkerverein Homburg übergeben die Bienenkisten für die künftige Stadtimkerei auf dem Balkon der Kreisverwaltung an Dr. Gerhard Mörsch und Torsten Czech vom Geschäftsbereich Regionalentwicklung, Biosphäre Bliesgau.

 

PM: Pressestelle SPK

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