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»Einer flog übers Kuckucksnest« in der Kinowerkstatt

Zweiter Film zum Filmkolleg 2014 in der Kinowerkstatt ist am heutigen Montag, 24.11.2014, der Klassiker „Einer flog übers Kuckucksnest“ (One Flew Over The Cuckoo’s Nest, USA 1975).

Gezeigt wird er heute um 20.00 Uhr, im Kolleg besprochen wird er am Mittwoch (26.11.) um 19:30 Uhr.

USA 1975
Regie: Milos Forman
Produktion: Michael Douglas
Darsteller: Jack Nicholson (als Randall Patrick McMurphy),
Louise Fletcher (als Mildred Ratched), Brad Dourif, Danny DeVito, Christopher Lloyd, Will Sampson als Häuptling Chief Bromden.
133 Minuten, FSK 12

Die Story für diese filmische Sensation des Jahres 1975 basiert auf dem gleichnamigen Roman von Ken Kesey, der 1962 erschien. Der Film spielt hauptsächlich in einer geschlossenen Psychiatrie. Im Mittelpunkt steht R.P. McMurphy (Jack Nicholson), Rebell und Spielernatur, aufsässig und fast ohne jede Regel, der sich als unzurechnungsfähig ausgibt, um vom Knast in die vermeidlich angenehmere Irrenanstalt zu kommen. McMurphy ist im Verlauf der Einzelkämpfer, der sich gegen das System stellt. Seine Gegenspielerin ist Schwester Ratched (Louise Fletcher), die mit ihrem sterilen Perfektionismus und ihrer menschendistanzierten Haltung vor allem während der therapeutischen Gruppen- Sitzungen eine subtile Unterdrückung auf die Patienten ausübt.
Regisseur Milos Forman erschafft dabei äußerst lebhafte, ausdrucksstarke Bilder. Der bittere Humor ist einzigartig. Die beschriebene Irrenanstalt wird als perfekt organisiertes System, als totale Institution, dargestellt, in der die Insassen Repressionen hilflos ausgeliefert sind. Aber McMurphy führt dieses System ad absurdum…
Er rebelliert gegen das strenge Regelwerk und sichert sich damit die Gunst seiner Mitinsassen. Es entwickelt sich eine Freundschaft zwischen McMurphy und dem Indianer Chief Bromden, der sich gegenüber allen anderen taubstumm stellt. McMurphy „entführt“ die anderen Insassen mit einem Boot zum Hochseefischen und stellt mit ihnen ein fingiertes Basketballspiel auf die Beine. Die Insassen gehen nach und nach mehr aus sich heraus, weil McMurphy die ganze Atmosphäre lockert….

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