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Einsatzreicher Tag nach ruhiger Sturmnacht

Nachdem die erste angekündigte Sturmnacht ruhig verlief (wie berichtet), waren die Einsatzkräfte des Löschbezirks St. Ingbert–Mitte nahezu den gesamten Donnerstag bei der Abarbeitung verschiedenster Einsatzstellen gefordert. Lediglich am Vormittag wurde den ehrenamtlichen Einsatzkräften eine Ruhepause gegönnt.

Am Donnerstag den 17.02.2022 verzeichnete die Statistik insgesamt 8 Einsätze mit einer Gesamtdauer von circa 9,5 Stunden im Zeitraum zwischen 5 und 21 Uhr.

Nach der Beseitigung der drohenden Absturzgefahr durch Bauteile im Kastanienweg gegen halb 6 Uhr, wurden die Einsatzkräfte gegen 7:45 Uhr zur Absicherung und Erstversorgung bei einem Verkehrsunfall angefordert.

Ein Rollerfahrer war gestürzt und hatte sich verletzt. Durch die Einsatzkräfte wurde der Patient bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes versorgt und die Einsatzstelle abgesichert. Durch diesen Einsatz kam es im Bereich der Wollbachstraße / Innerer Ring für rund 90 Minuten zu Verkehrsbeeinträchtigungen. Neben der Feuerwehr war ebenfalls die Polizei und der Rettungsdienst im Einsatz.

Um 11:46 Uhr forderte die Polizei die Unterstützung der Feuerwehr auf der L112 an. Ein großes Trampolin hatte sich aus seiner Verankerung losgerissen und hing demoliert in einem Hang und Bewuchs oberhalb der Landstraße. Durch die Einsatzkräfte wurde das Trampolin zerlegt und auf dem angrenzenden Grundstück abgelegt. Die zwischenzeitlich halbseitig gesperrte Straße konnte nach der Beseitigung wieder freigegeben werden.

Circa eine Stunde später alarmierte die Leitstelle die Drehleiter und ein Tanklöschfahrzeug, zusammen mit den Einsatzkräften aus dem Mandelbachtal, zu einem Kaminbrand in die St. Ingberter Straße in Heckendalheim. Der Kamin wurde über die Drehleiter kontrolliert und der vermutete Brand bestätigte sich. In Rücksprache mit dem zuständigen Schornsteinfeger wurde der Kamin aus der Drehleiter durch einen Feuerwehrmann unter Atemschutz gekehrt. Da der Kamin jedoch immer noch im unteren Bereich brannte und sich ein Verschluss ausgebildet hatte, musste der Kamin noch mehrfach gekehrt werden. Nach rund 2,5 Stunden konnten die Einsatzkräfte nach St. Ingbert einrücken.

Der Kamin wird über die Drehleiter durch einen Feuerwehrmann unter Atemschutz gekehrt

Während des Einsatz in Heckendalheim wurde ein umgestürzter Baum in der Josefstaler Straße gemeldet. Bei Eintreffen der Einsatzkräfte war dieser jedoch bereits durch Anwohner beseitigt und die Straße wieder befahrbar.

Gegen 17 Uhr meldeten Anwohner lose Äste in einer Baumkrone in der Hildegardstraße. Mithilfe der Drehleiter und einer Kettensäge konnte die Gefahr für die darunterliegenden Verkehrsflächen innerhalb einer Stunde beseitigt werden. Während des Einsatz musste das betroffene Teilstück der Hildegardstraße voll gesperrt werden.

Aus dem Korb der Drehleiter werden gefährliche Äste entfernt

Kaum eine Stunde später, um 18:48 Uhr, meldeten Anwohner eines Mehrparteienhauses in der Josefstaler Straße einen ausgelösten Rauchmelder und eine wahrnehmbare Rauchentwicklung aus einer Wohnung. Da noch Menschen in der Wohnung vermutet wurden, löste die Leitstelle das Stichwort „Brand 4“ mit unklarer Menschenlage aus. Neben der Feuerwehr St. Ingbert – Mitte wurden aufgrund des Meldebilds ebenfalls die Löschbezirke Rohrbach und Hassel alarmiert. Nach Ankunft des Löschzugs an der genannten Adresse konnte schnell Entwarnung gegeben werden. Ein Bewohner hatte aus Versehen eine falsche Herdplatte eingeschaltet, auf welcher Kunststoffteile abgestellt waren. Der Bewohner konnte sich selbst retten und der entstandene Rauch durch Querlüften aus dem Gebäude entfernt werden. Die auf Anfahrt befindlichen Unterstützungskräfte konnten den Einsatz daraufhin abbrechen.

Die Feuerwehr warnt in diesem Zusammen erneut, den Herd nicht als Abstellfläche zu nutzen!

Zum 8. Einsatz am Donnerstag alarmierte die Leitstelle gegen 20:45 Uhr. Ein Feuer in einem PKW im Industriegebiet Schiffelland war von selbst erloschen, jedoch wurde die Feuerwehr zur Nachkontrolle benötigt. Der durch einen Brand im Innenraum stark in Mitleidenschaft gezogene PKW wurde daraufhin mit einer Wärmebildkamera kontrolliert. Die Kontrolle ergab jedoch keine Hinweise auf versteckte Glutnester, sodass der Einsatz beendet werden konnte.

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