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Energiekosten im Blick halten

Strom, Gas und Heizenergie gehören in Deutschland zum Existenzminimum. Doch Energie ist teuer.

Immer wieder werden Verbraucher von hohen Nachzahlungen für Strom oder Gas überrascht, viele haben Schwierigkeiten, ihre Energierechnungen zu bezahlen. Und selbst wenn das Geld gerade so dafür reicht, stellt sich die Frage, ob der Einzelne wirklich gar nichts gegen die wachsende finanzielle Belastung tun kann. „Hier gibt es im Wesentlichen zwei Ansatzpunkte“, sagt Werner Ehl, Energieberater der Verbraucherzentrale des Saarlandes: „Der Preis und der Verbrauch“.

Der Verbrauch lässt sich mitunter deutlich reduzieren, sei es durch Änderungen im eigenen Verhalten oder durch kleinere Energiesparmaßnahmen. Die Fachleute forschen gemeinsam mit den Ratsuchenden nach den Ursachen und ermitteln Einsparungspotenziale.

„Die Fehlerquellen für einen überraschend hohen Energieverbrauch sind vielfältig“, sagt Werner Ehl. Bei einem Umzug wird zum Beispiel oft übersehen, dass die Warmwasserbereitung in der neuen Wohnung nun elektrisch erfolgt statt wie bisher über die zentrale Heizungsanlage. Bei vier Personen kommen so schnell bis zu tausend Euro Stromkosten pro Jahr zusätzlich zusammen. Aber auch bei Familien, die schon lange in der gleichen Wohnung leben, kann es passieren, dass die Energiekosten zum Beispiel durch ein defektes Gerät plötzlich aus dem Ruder laufen.

Damit es nicht zu solchen Überraschungen am Ende eines Abrechnungszeitraumes kommt, empfiehlt die Verbraucherbraucherzentrale, den Energieverbrauch permanent im Blick zu haben und am besten monatlich zu notieren. So kommt man außergewöhnlichen Verbrauchsdaten sehr schnell auf die Spur, kann zeitnah reagieren und viel Geld und Ärger sparen. Viele Ratsuchende haben keine Vorstellung davon, ob ihr Energieverbrauch als hoch oder durchschnittlich anzusehen ist. Daher ist es hilfreich, die letzte Abrechnung und die aktuelle Zwischenablesung mit einem Experten von der Verbraucherzentrale zu besprechen. Sie erläutern, welcher Verbrauch nicht mehr im Normalbereich liegt und geben zusätzlich Tipps, wie man Energie und damit Kosten sparen kann.

Einen Termin für ein Beratungsgespräch mit einem unabhängigen Energieberater der Verbraucherzentrale kann man vereinbaren unter (0800) 809 802 400 (kostenfrei) oder direkt bei den Beratungsstützpunkten.

In St. Ingbert finden die Energieberatungen im Rathaus, Am Markt 12, Zimmer 202 statt. Anmeldung unter 06894 / 130 oder 0681 / 50089 15.

 

PM: Th. Weimar-Ehl

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St. Ingberter Anzeiger ·
1865–2017