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Energiekosten senken – Basis-Check machen

Manchmal führt ein ungünstiger Stromtarif zu einer Nachzahlung. „Meist ist es aber der hohe Stromverbrauch, der die Rechnung außer Kontrolle geraten lässt“, weiß Cathrin Becker, Energieberaterin der Verbraucherzentrale.

„Ich muss 70 Euro nachbezahlen, meine Nachbarin bekommt Geld zurück, da kann doch etwas nicht in Ordnung sein“, klagen Betroffene. Natürlich muss die Beraterin die Rechnung erst sehen, um abschätzen zu können, ob der Tarif ungünstig ist, ob zu geringe Abschläge bezahlt wurden oder ob der Verbrauch überdurchschnittlich hoch ist. Wenn sich in der Erstberatung herausstellt, dass beim Verbrauch gespart werden sollte, bieten die Energieberater der Verbraucherzentrale den Basis-Check an. Beim Hausbesuch werden dann alle Strom verbrauchenden Geräte unter die Lupe genommen und die Nutzungsgewohnheiten besprochen. Besonders viel Strom benötigen immer solche Geräte, die Wärme oder Kälte erzeugen, z.B. Kühl- und Gefriergeräte, Geschirrspülmaschinen, Waschmaschine und Wäschetrockner. Auch Geräte zur elektrischen Warmwasserbereitung spielen eine große Rolle. Manchmal ist es aber auch die Beleuchtung. „So hatte eine Bewohnerin einen 250 Watt-Strahler als dekoratives Beleuchtungs-Element im Wohnzimmer, der den Strom-Zähler rattern ließ“, berichtet Cathrin Becker.

Neben dem Stromverbrauch wird beim Basis-Check auch der Heizungsverbrauch unter die Lupe genommen. „Während der Heizperiode sollte man beispielsweise darauf achten, beim Lüften nur so viel Wärme entweichen zu lassen, wie unbedingt notwendig“, sagt Cathrin Becker. Allerdings richtet die Lüftungs-Notwendigkeit sich auch nach der Feuchtigkeitsmenge im Raum. Wer seine Wäsche in der Wohnung aufhängt, kann bei ungenügendem Lüften Schimmelprobleme bekommen.

Beim Basis-Check geben die Energieberater der Verbraucherzentrale hilfreiche Tipps zum Sparen von Strom- und Heizkosten. Zusätzlich geben sie Hinweise zur Schimmelvermeidung in der Wohnung.

Sowohl die Erstberatung in den Beratungsstellen der Verbraucherzentrale als auch der Basis-Check bei Betroffenen zu Hause sind für Hilfeempfänger kostenlos dank der Förderung durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie. Ein Termin zur Beratung kann vereinbart werden unter der kostenlosen bundesweiten Hotline 0800 809 802 400 oder direkt in den Beratungsstützpunkten.

In St. Ingbert finden die Energieberatungen im Rathaus, Am Markt 12, Zimmer 202 statt. Anmeldung unter 06894 / 130 oder 0681 / 50089 15.

 

PM: Th. Weimar-Ehl

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1865–2017