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Montag, 30. Januar 2023 · Schnee  Schnee bei 1 ℃ · Heute um 19 Uhr, Preview in der Kinowerkstatt: „Unruh“ Lese-Soirée in Kulturhaus MOP2023 „Eismayer“

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Eröffnung des diesjährigen Max-Ophüls-Filmfestivals auch in St. Ingbert

„Aus meiner Haut“ von Alex Schaad ist der Eröffnungsfilm des 44. Filmfestivals Max Ophüls Preis – er läuft heute um 19.30 Uhr in der Kinowerkstatt, Pfarrgasse 49. Die Eröffnung im Saarbrücker Cinestar mit dem Filmteam wird in drei Kinos im Saarland übertragen: das Thalia in Bous, die Kinowerkstatt St. Ingbert und das Capitol Movie World in Saarlouis. Urs Spörri moderiert. Das Festival verspricht eine „ungewöhnliche Liebesgeschichte“. Sie erzählt von einem jungen Paar und einer Insel, auf der man seinen Körper mit dem einer anderen Person tauschen kann; das biete „einen ganz neuen Blick auf die Liebesbeziehung zwischen zwei Menschen“.

Mala Emde und Jonas Dassler spielen das Paar, auch Edgar Selge ist dabei. „Du schlüpfst in meinen Körper, ich in deinen. Festivalleiterin Svenja: Boettger: „Alex Schaads Film… ist eine wunderbare Einstimmung auf das große Versuchslabor Filmfestival: Auch hier geht es darum, im Kinosaal in andere Leben zu tauchen, Neues zu erfahren, sich ein Stück weit aus sich heraus zu bewegen“.

Regisseur Alex Schaad, der das Drehbuch mit seinem Bruder Dimitrij Schaad geschrieben hat, ist zweifacher Max-Ophüls-Preisträger: „Invention of Trust“ wurde 2016 als bester mittellanger Film prämiert und gewann danach einen Studenten-Oscar in Gold. „Endling“ gewann 2018 den Publikumspreis im mittellangen Wettbewerb.

Kann man einen anderen Menschen wirklich verstehen, wenn man nicht wortwörtlich in seiner Haut steckt? Vermutlich nicht. Von dieser Prämisse geht das Spielfilmdebüt „Aus meiner Haut“ von Alex Schaad aus und führt in der Folge ein Gedankenexperiment durch, das so simpel wie einmalig ist.

„Alles passt zu einer schwer definierbaren, aber von der Gegenwart versetzten Zeit, die etwas Melancholisches und Urzeitliches hat. Dazu passt der sonore, tiefe Chorgesang, der das Geschehen zu kommentieren scheint und dem Film einen barocken Einschlag gibt. Es ist äußerst bemerkenswert, was die Schaad-Brüder hier sowohl intellektuell als auch künstlerisch erreicht haben.“ (Teresa Vena, kino-zeit.de)

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