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Erster bundesweiter 24-Stunden-Blitz-Marathon

Die saarländische Polizei wird am 1. bundesweiten „24-Stunden-Blitz-Marathon“, der von Donnerstag (10.10.2013, ab 6:00 Uhr) bis Freitag (11.10., 06:00 Uhr) länderübergreifend stattfindet, teilnehmen. Diese gemeinsame Aktion vereinbarten die Innenminister von Bund und Länder.

Länderübergreifend kontrollieren Polizisten zum ersten Mal über einen Zeitraum von 24 Stunden gleichzeitig die Geschwindigkeit der Verkehrsteilnehmer. Zu schnelles Fahren ist nach wie vor Hauptverkehrsunfallursache bei schweren Verkehrsunfällen. Jeder dritte Verkehrstote ist Opfer zu hoher Geschwindigkeit. Damit verbunden ist unglaubliches Leid von Eltern, Kindern, Freunden sowie Arbeitskolleginnen und -kollegen. Zu schnelles Fahren wird nach den Erfahrungen der Polizei immer noch auf die leichte Schulter genommen.

Die gemeinsame Aktion zielt auf eine nachhaltige Verhaltensänderung der Verkehrsteilnehmer und damit auf eine dauerhafte Senkung des Geschwindigkeitsniveaus. Untersuchungen zeigen, dass eine Senkung des Geschwindigkeitsniveaus um zwei Km/h die Zahl der Unfalltoten und Verletzten um bis zu 15 Prozent senken könnte.

Innenministerin Monika Bachmann begrüßt die bundesweite Aktion: „Der ‚Blitz-Marathon‘ bildet einen wichtigen Baustein in einem Netzwerk von Maßnahmen zur Verbesserung der Verkehrssicherheit.“

Raser machen nicht vor Landesgrenzen halt. Dies macht eine überregionale Zusammenarbeit zur Intensivierung der Verkehrssicherheit erforderlich.

Die saarländische Polizei wirkt am „Blitz-Marathon“ unter Federführung der Zentralen Verkehrspolizeilichen Dienste und Beteiligung der Polizeiinspektionen durch den Einsatz mobiler und stationärer Messtechnik mit. Daneben beteiligen sich am Aktionstag fünf saarländische Kommunen.

Insbesondere an Unfallschwerpunkten sowie an bekannten Beschwerdestellen werden Kontrollstellen eingerichtet. An mindestens vier Kontrollstellen werden die betroffenen, zu schnell gefahrenen Fahrzeugführer angehalten und einer ganzheitlichen Kontrolle unterzogen.

Neben der Kontrolle möchten die Beamten die Verkehrsteilnehmer für die oftmals tragischen Folgen, die durch zu schnelles Fahren verursacht werden, sensibilisieren. Insbesondere soll dabei auf die besonderen Gefahren für Motorrad- und Fahrradfahrer aufmerksam gemacht werden, die sich bei einem Unfall oftmals durch zu hohe Geschwindigkeiten schwere oder gar tödliche Verletzungen zuziehen.

Innenstaatssekretär Jungmann wird eine der stationären Kontrollstellen besuchen.

 

PM: Ina Weißmann/ Ministerium für Inneres und Sport

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