Nachrichten

Donnerstag, 19. Oktober 2017 · wolkig  wolkig bei 13 ℃ · Bunter Nachmittag für SeniorInnen in der OberwürzbachhalleSaarländische Künstler sind bei Künstlermarkt vertretenVon Kelten und Römern – Zeitreise in die regionale Vergangenheit

Facebook Twitter Google+ Instagram RSS Feed

Everard Sigal „Zwischen zwei Seiten“

Am Dienstag, 5. November 2013 um 19.30 Uhr, fand in der Stadtbücherei St. Ingbert, Kaiserstr. 71, eine Lesung mit Everard Sigal statt. Er las aus seinem Buch „Zwischen zwei Seiten“, in dem das Leben seines Vaters während des Dritten Reichs dokumentiert wird. Sehr intensiv recherchierte Evard Sigal im Leben seines Vaters und hielt einen durch moderne Technik (Beamer, Leinwand und Tonträger) unterstützten interessanten Vortrag. Die Lesung war gut besucht und wird in so manchen Leuten Erinnerungen an die Kriegs- und Nachkriegszeit geweckt haben. Dieser kam im November 1940 als ausländischer Arbeitnehmer nach Berlin, mitten ins Zentrum des Dritten Reichs.

Er hat, ohne dass Zwang auf ihn ausgeübt wurde, eine Stelle bei der AEG Kabelwerk Oberspree angenommen. Ein ehemaliger Schulfreund, Pieter Martens, der in England studiert hat, nimmt ebenfalls eine Stelle bei der AEG an, muss allerdings an ständig wechselnden Orten in Ostdeutschland, dem Generalgouvernement und den vom Deutschen Reich eroberten Gebieten in Russland arbeiten. Everard ist verwundert, als Pieter ihm in Berlin Geld gibt für Pläne eines Tonbandgerätes, die zufällig in seine Hände geraten waren. Ein Verwirrspiel um Spionage und Schwarzhandel entspinnt sich, um schließlich ein verblüffendes Ende zu finden.

Das Buch ist über den Buchhandel unter ISBN 978-3-8391-1604-3, Paperback, 144 Seiten erhältlich.

Der Autor Everard Sigal ist Komponist, Dirigent und Musiklehrer. Seit 1994 leitet er die Städtische Musikschule in St. Ingbert, seit 2008 unterrichtet er an der Hochschule für Musik Saar.

 

Kommentare

Zu diesem Artikel wurden noch keine Kommentare abgegeben.

Kommentar schreiben

Zu diesem Artikel können keine Kommentare mehr abgegeben werden.

St. Ingberter Anzeiger ·
1865–2017