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Expansion der Johannesschule gut – die geplante Umsetzung schlecht

Im Folgenden eine Pressemitteilung der Familienpartei St. Ingbert zur Entwicklung der Johannesschule in Rohrbach.

 

Pressemitteilung:

 

Expansion der Johannesschule gut – die geplante Umsetzung schlecht

Familien-Partei kritisiert Kreis und Verwaltungsspitze

Über die Expansion der Johannesschule und die Entwicklungschancen aus St. Ingberter Sicht sollte am vergangenen Donnerstag auf Antrag der Familien-Partei im Ausschuss für Soziales informiert und diskutiert werden. OB Wagner nahm den TOP von der Tagesordnung, da nichts Neues zu berichten sei und die geladenen Vertreter andere Verpflichtungen hätten.

Eine gründliche Diskussion wäre wichtig gewesen. Denn jetzt war zu erfahren, dass der Kreis an der Johannisschule den Abriss der maroden Turnhalle und einen Ersatzneubau plant. Auch soll der Anbau weiterer Klassensäle vorgesehen werden – alles in Eigenregie wie es scheint. „Es ist begrüßenswert, dass der Kreis die Notwendigkeit zur Erweiterung der Johannesschule erkannt hat“, so Roland Körner, Fraktionsvorsitzender der Familien-Partei im Stadtrat. „Es sollte aber auch der letztlich bildungspolitisch folgende und richtige Schritt der Gebundenen Ganztagsschule gegangen werden“, so Körner weiter.

In den Augen der Familien-Partei ist es bedauerlich, dass sich die Verwaltung im Rahmen der interkommunalen Zusammenarbeit mit dem Kreis an dem Projekt „Expansion der Johannesschule“ nicht einbringt – ein schweres Versäumnis. Das Areal der TG-Halle hätte zur Verfügung gestellt und sinnvoll weiterentwickelt werden können – ein Schandfleck wäre beseitigt, zukunftsweisende Ortsteilentwicklung hätte so aussehen können.

Nun werden neue Probleme geschaffen: finanziell scheint die Chance einer interkommunalen Zusammenarbeit mit dem Erhalt von Fördergeldern vertan; die nicht mehr sanierungswürdige TG-Halle bleibt ungenutzt stehen; die Vereine und Sporttreibenden der Alten Schulturnhalle werden ihren angestammten Platz verlieren, was den Vereinen auch mittelfristig Probleme in Form von Mitgliederschwund bereiten wird. Wahnwitzigen Rufen einer daraus resultierenden Notwendigkeit zur Millionenschweren Sanierung der TG-Halle als vorübergehende Sportstätte für die betroffenen Vereine erteilt die Familien-Partei eine Absage.

gez. Roland Körner, Fraktionsvorsitzender

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