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Extremwetterereignisse – Investitionen in Sicherheit und Gefahrenabwehr

St. Ingbert rüstet sich für Extremwettereignisse, den Auswirkungen von Starkregenereignissen und Waldbränden. Die Stadtverwaltung investiert in die Gefahrenabwehr und in die Sicherheit der St. Ingberter Bürgerinnen und Bürger.

Zusätzliches Material und Ausstattung erhielt die Freiwillige Feuerwehr um die Folgen von Starkregen zu minimieren und zu beheben. Die Starkregenereignisse im vergangenen Jahr stellten nicht nur die Einsatzkräfte, sondern auch

das Material auf die Probe. Die Feuerwehr setzt auf ein mobiles Modulsystem, sodass Einsatzfahrzeuge, die bspw. der Brandbekämpfung dienen, auch kurzfristig für die Schadensabwehr genutzt werden können und Feuerwehrleute auch ohne Fahrzeug arbeiten können. Zwei Hochwasserboxen wurden dazu ausgerüstet. Diese fahrbaren Gitterboxen enthalten Schmutzwassertauchpumpen und Zubehör, um Keller leer zu pumpen. Für die Sicherheit der Feuerwehrleute beschaffte die Stadtverwaltung elf Spannungswarner. Mit diesen Warnern können Feuerwehrleute überprüfen, ob eine überflutete Fläche unter Stromspannung steht. Ergänzt wird das Pumpenmaterial durch drei Wasser-/ Schlammsauger, um bei niederen Wasserständen Gefahren und Schäden abzuwenden. Damit die Geräte auch autark und abseits der Fahrzeuge eingesetzt werden können, wurden drei mobile Stromerzeuger beschafft. Sie dienen zum einen als Stromquelle bei Unwetterereignissen, können aber auch zum anderen bei einem Stromausfall lokal eingesetzt werden. Drei weitere Stromerzeuger werden in diesem Jahr beschafft. Großen Wert legte die Stadtverwaltung und die Feuerwehr darauf, dass alle Stromerzeuger gleichen Typs sind. Somit können die Geräte überall eingesetzt werden und die Schulung der Feuerwehrleute wird vereinfacht.

Oberbürgermeister Dr. Ulli Meyer ist die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger sowie eine gute Ausstattung der Feuerwehr wichtig: „Eine gut ausgerüstete Feuerwehr kann im Schadensfall ihre Schlagkraft zeigen. Die ehrenamtlichen Feuerwehrfrauen und -männer beweisen diese Schlagkraft bei jedem Einsatz. Daher ist es wichtig, dass nicht nur eine motivierte Mannschaft, sondern auch modernes Material zur Verfügung steht. So können wir die Bürgerinnen und Bürger in St. Ingbert schützen.“

Bereits im Sommer beschaffte die Stadtverwaltung und die Feuerwehr einen ausgedienten Unimog der Bundeswehr. Das Fahrzeug wird aktuell zu einem Feuerwehrfahrzeug umgerüstet. Mit dem Unimog können die Feuerwehrleute Material in unwegsames Gelände bringen. Durch die Wattfähigkeit ist das Fahrzeug auch bei Überflutungen einsetzbar. Durch die kostenlose Überlassung durch die Bundeswehr konnte die Stadt rund 22.000 Euro sparen.

Die Gitterboxen stellte die Firma Voit unentgeltlich zur Verfügung.

Die Gesamtinvestitionssumme beläuft sich auf 72.300 Euro. Die Stadt ist in Planung für weitere Beschaffungen.

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