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Familien-Partei: Das Jazzfestival neu erfinden

Die Diskussion um das St. Ingberter Jazzfestival wird nach Auffassung der Familien-Partei teilweise ohne Berücksichtigung der Sachverhalte geführt. Tatsache sei, dass das Jazz­festival 2012 bei einem Zuschussvolumen von rund 140.000 Euro die Besucherzahl aus dem Jahr 2011 nach 2012 hin auf gerade einmal 1700 Besucher in etwa halbiert habe. Und zu den Kosten zählten in der Haushalts­doppik auch die anfallenden Personalkosten bei der Stadt.

Albrecht Hauck, Sprecher im Kulturausschuss: „Betrachtet man die Verteilung der Kosten auf die Rubriken, wird klar, dass ein unverhältnis­mäßig hoher Anteil auf die Gestel­lung der Räumlichkeiten und der Technik entfällt. Dabei hat St. Ingbert neben der Mechanischen Werkstatt eine Vielzahl interessanter Spielstätten aufzu­weisen, wie etwa das Zechenhaus am Rischbachstollen, das Sudhaus am Beckerturm, Deuchlers Jazzkeller und künftig auch die Neue Baumwollspinnerei.“

FraktionsvorsitzenderHeinz Dabrockbefürwortet ein neues Konzept für das Jazz-Festival. Allerdings sah sich die Verwaltung nach eigenem Bekunden nicht in der Lage, bis zum März 2013 ein neues Festivalkonzept zu erstellen und zu realisieren. Die Entscheidung des Kultur­ausschusses gegen diesen Veranstaltungstermin sei somit auch ein Moratorium zur Richtungsdefinition und zum Zielabgleich gewesen.

Die Entscheidungen des Kulturausschusses und des Finanzausschusses waren verbunden mit einer vorläufigen Festlegung des Budgets auf 160.000 Euro. Damit sei ein klares Signal gesetzt worden: Jazz hat in St. Ingbert eine gesicherte Zukunft. Mit diesem Zweijahresbudget ließe sich jedes Jahr ein Jazz-Event veranstalten, was aber nicht zwangs­läufig in jährlich gleicher Form und mit gleichen Adressatenkreis erfolgen müsse, so die Familien-Partei weiter.

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