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Familienministerium gewährt kinderreichen Familien Zuschüsse

Familienministerin Monika Bachmann: „Einkommensgrenzen und tägliche Fördersätze bei den Zuschüssen zu Familienferienmaßnahmen wurden erhöht“

Kinderreiche Familien mit einem geringen Einkommen können auch in diesem Jahr wieder mit einer Förderung des Familienministeriums gemeinsam Urlaub machen. Damit trotz der gestiegenen Einkommen und Lebenshaltungskosten weiterhin viele Familien diese Familienleistung in Anspruch nehmen können, wurden zum 01. Januar 2012 sowohl die Einkommensgrenzen, als auch die täglichen Fördersätze angehoben.

„Ein gemeinsamer Familienurlaub verbindet, stärkt den Zusammenhalt und hilft dabei Alltagsbelastungen zu vergessen. Viele Familien können sich aber gemeinsame Familienferien aus finanziellen Gründen oft nicht leisten. Damit auch kinderreiche Familien mit geringem Einkommen miteinander die Ferien verbringen können unterstützen wir diese gerne mit einer Förderung“, erklärt Familienministerin Monika Bachmann, „das Angebot ist nicht auf die Sommerferien beschränkt und richtet sich an Familien mit mindestens drei, beziehungsweise Alleinerziehende mit mindestens zwei Kindern unter 18 Jahren, wobei Kinder in Schul- oder Berufsausbildung bis zum 25. Lebensjahr mitzählen. Außerdem unterstützen wir auch Familien mit mindestens einem Kind, denen ein Familienmitglied mit einer Behinderung ab 60 Prozent angehört.“

Bezuschusst werden können Urlaube von 12 bis 21 Tagen, die in familienfreundlichen Ferienunterkünften wie beispielsweise in anerkannten Familienferienstätten, in Ferienwohnungen, auf Bauernhöfen, als bestimmte Campingmaßnahmen, in Deutschland oder dem angrenzenden Ausland (inklusive spanisches Festland und Südtirol) verbracht werden.

Aufgrund der gestiegenen Einkommen und Lebenshaltungskosten wurden zum 01. Januar 2012 sowohl die Einkommensgrenzen, als auch die täglichen Fördersätze angehoben. So darf jetzt eine Familie mit drei Kindern über ein monatliches Nettoeinkommen von bis zu 2.250 Euro und Alleinerziehende mit zwei Kindern von bis zu 1.530 Euro, zuzüglich bis zu 100 Euro Härtefallregelung, verfügen. Beim Vorliegen der übrigen Antragsvoraussetzungen wie Antragsfrist, Feriendauer und Ferienort, kann diesen Familien bei einem zweiwöchigen Ferienaufenthalt ein Zuschuss von bis zu 690 Euro beziehungsweise 405 Euro, also 46 Euro beziehungsweise 27 Euro täglich, gewährt werden.

Die Anträge sind bei den Trägern (Arbeiterwohlfahrt, Diakonisches Werk, alle Caritasverbände, Verband alleinerziehender Mütter und Väter) zu stellen (Antragsfrist: möglichst acht Wochen vorher).

„Weil die Anträge in jedem Fall vor Beginn der Maßnahme dem Ministerium für Arbeit, Familie, Prävention, Soziales und Sport vorgelegt werden müssen, die Sommerferien bereits in gut drei Monaten beginnen, ist für die Sommerferien jetzt baldiges Handeln geboten“, rät Ministerin Monika Bachmann.

Weitere Informationen über die Fördermöglichkeiten für Familienferien sind im Familienministerium unter Telefonnummer: 0681 – 501 3108 erhältlich.

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St. Ingberter Anzeiger ·
1865–2017