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Familiensommer zum Nulltarif im Saarland

Was machen wir? Das fragen sich Eltern und Kinder in den Ferienwochen. Für die Eltern stellt sich außerdem die Frage nach den Kosten: Was können wir unternehmen, ohne jedes Mal viel Eintritt zu zahlen?

Ob Spielen in der Natur oder Wandern, ob Workshop oder Führung im Museum: 20 Tipps der Tourismus Zentrale Saarland stellen Freizeit zum Nulltarif vor.

Im Reich der Märchen

Zum Auftakt der Sommerferien wird die Burg Dagstuhl zum Märchenschloss beim großen Märchenfest für die ganze Familie: Am 2. Juli erwachen zahlreiche Märchenfiguren zum Leben unter dem Motto „Froschkönig am Fleckenstein“. Das tapfere Schneiderlein prahlt mit seinen Heldentaten, Rumpelstilzchen hüpft siegessicher ums Feuer, Schneewittchen landet bei den sieben Zwergen und der Froschkönig holt der Prinzessin die goldene Kugel aus dem Brunnen – in die Rollen schlüpft das Ensemble des Theatervereins Lockweiler. Dazu ein märchenhaftes Programm: Lesungen, Quiz, Hüte basteln oder töpfern. Infos: www.wadern.de.

Es war einmal…– so könnte am 9. Juli die erste Märchenwanderung um die Villa Borg beginnen. Im verwunschenen Wald bei Perl werden Kinder und Erwachsenen unterwegs einige Märchengestalten begegnen. Ob der Rattenfänger von Hameln auch dabei ist? Treffpunkt: Villa Borg um 14 Uhr. Infos: www.perl.de

Feste und Konzerte ohne zu blechen

Beim Ferienart auf Kinderart in Beckingen-Honzrath wird das alte Schuljahr am 30. Juni 2017 ab 14 Uhr verabschiedet: Mögliche Zeugnissorgen sind schnell vergessen, wenn Zauberer Kalibo, Eddi Zauberfinger oder Clown Otsch das Publikum begeistern. Wenn die Sommerferien fast vorbei sind und die Schultasche schon wieder gepackt in der Ecke steht, wird noch ein letztes Mal die freie Zeit am 12. August genossen: Beim Ferienfinale im Saargarten bei Beckingen sorgen Casi Eisenbarth und das Theater Chapiteau für Unterhaltung der kleinen und großen Besucher sorgen. Infos: http://www.villa-fuchs.de/veranstaltungen

Bei weiteren Festen und Konzerten kann der Geldbeutel zu Hause bleiben. Beispielsweise, wenn zwischen dem 5. und 15. Juli die Sommerszene nach Saarbrücken und Dillingen kommt. Bei Sonntags am Schloss in Saarbrücken können Musikliebhaber und Familien Konzerte und Kulturprogramme ohne Eintritt genießen: Um 15 Uhr erwartet dort kleine und große Kinder ein abwechslungsreiches Programm mit Theater, Zauberei und Clownerien. Infos: www.rvsbr.de.

Von Saarbrücken ab in den Urwald

Viele Wege führen in und durch den Saarbrücker „Urwald vor den Toren der Stadt“; sie lassen sich alleine oder mit einer Führung entdecken. Das Besondere bei der Wanderung am 5. August 2017: Der Wanderführer Martin Bambach hat für seine Exkursionen die Pfade zu den schönsten Urwaldplätzen ausgesucht, mal über Premiumwanderwege, mal über mit weniger bekannte Pfade. Startpunkt um 10 Uhr: Bushaltestelle Rußhütte, Linie 128, Neuhauser Straße, Saarbrücken.

Beim Wettkampf der Magier dabei sein. Kostenlos ist auch der internationale Wettbewerb der Straußenzauberer: 20 erstklassige Straßenzauberer aus aller Welt treiben vom 4. bis 6. August 2017 in der St. Wendeler Fußgängerzone ihre magischen Späße. Auf der Treppe der Basilika oder vor dem Alten Rathaus sind die Zuschauer viel näher als im Theater und hoffen immer wieder, die Tricks viel besser durchzuschauen. Wer will, spendet den Zauberkünstlern „Hutgeld”. Infos: http://www.sankt-wendel.de

Die Augen voller Sterne

Am 12. August findet eine gemeinsame Beobachtung der Perseiden-Sternschnuppen im Außenbereich der Sternwarte Peterberg ab 21 Uhr statt – ohne öffentliche Beobachtung in den Kuppeln der Sternwarte. Die Teilnahme ist kostenfrei, die Veranstaltung ist jedoch wetterabhängig. Infos: http://sternwarte-peterberg.de

Den Kelten auf der Spur

Nur wenige Völker sind so geheimnisumwittert wie die Kelten. Sie haben kaum schriftliche Zeugnisse hinterlassen, sind aber noch stark in Ortsnamen, Mythen, Überlieferungen und Gebräuchen in ganz Europa präsent. Im Norden des Saarlandes ist ihre Geschichte sogar zum Anfassen und Staunen nah: Quer über den Höhenrücken in der Nähe von Nonnweiler-Otzenhausen am Tor zum Nationalpark Hunsrück-Hochwald verläuft der keltische Ringwall aus der Zeit um 400-500 v.Chr. Noch heute ragen Geröllmauern aus dem Wald. Mit 15 Metern Höhe und vier Metern Breite ist die 1,5 Kilometer lange Befestigungsanlage das größte und am besten erhaltene keltische Monument in Deutschland. Der Zugang zum Keltenring ist kostenlos.

Ebenfalls kostenlos ist die Ranger-Tour „Kelten“: Dabei machen sich die großen und kleinen Besucher mit einem echten Ranger auf, das Netz der Wege und Pfade am Keltenring zu erkunden. Trittsicher und ausgerüstet mit witterungsgemäßer Kleidung und festem Schuhwerk sollte man sein. Die Tour dauert 2,5 bis 3 Stunden findet jeden Sonntag bis 31. Oktober statt. Treffpunkt ist der Rangertreff Keltenpark um 14 Uhr. Infos: www.nationalpark-hunsrueck-hochwald.de, www.nonnweiler.de und www.keltenring-otzenhausen.de.

Kultur und Geschichte erleben

Im Historischen Museum Saar können die Besucher auf Zeitreise durch Saarlands Geschichte gehen – von den unterirdischen Kasematten bis zu den Zeiten nach dem 2 Weltkrieg: Am ersten Mittwoch im Monat bietet das Museum am dem Saarbrücker Schlossplatz freien Eintritt für alle: in den Ferien 2017 am 5. Juli sowie am 3. August. Geöffnet ist das Haus an diesem Tag bis 20 Uhr.

Im Deutschen Zeitungsmuseum in Wadgassen stehen jeden Sonntag kostenlose Workshops der Luther-Ausstellung für Kinder und Familien auf dem Programm: Dann ist Selbermachen angesagt. Wie geht Drucken? Wie schreibt es sich mit Feder und Wachssiegel anstatt auf WhatsApp? Jeden Sonntag von 13 bis 16 Uhr. Jeden zweiten Sonntag im Monat führt außerdem Birte Thiel vom ThéÂtre Mont d’Hiver ein Papierstück zum Thema Martin Luther auf. Infos: https://www.kulturbesitz.de/

Im Museum für Vor- und Frühgeschichte sind am 30. Juli um 14 Uhr Familien willkommen bei der kostenlosen „Mit Kind- und Kegel-Führung“. Geführt wird durch die Ausstellung „Grand Tour“. Anschließend auf dem Programm, ebenfalls kostenlos: der offene Workshop zu Korkrelief und Rötelzeichnungen. ab 15 Uhr. Für Kinder frei; Erwachsene zahlen fünf Euro.

Spiel und Spaß in der Natur

Das UNESCO-Biosphärenreservat Bliesgau lässt sich spielerisch entdecken: kostenlos, ohne Technik, aber nicht minder spannend ist der „Ökologische Rucksack“, mit dem es auf den zwei Kilometer langen Rundweg rund um die Kurkliniken in Blieskastel geht. Der ökologische Rucksack ist sowohl Erlebnisweg als auch Quiz. Durch den ökologischen Rucksack wird die Frage veranschaulicht: Wie viel Natur steckt in einem Produkt? Wenn die Kinder ihre ausgefüllten Bogen bei der Infostelle Biosphärenreservat Bliesgau im Haus des Burgers in Blieskastel abgeben, erhalten sie eine kleine Überraschung. Infos, Flyer und Fragenbogen vor der Wanderung downloaden unter http://www.biosphaere-bliesgau.eu.

Ganz klassisch: Der Spielplatz

Spielen, toben, klettern, buddeln, planschen – das geht am besten auf einem Spielplatz. Besonders beliebt sind Natur- und Wasserspielplätze. Auf dem Hausberg der Saarländer, der Schaumberg in Tholey, finden Familien beides vor. Der Erlebnispark Schaumberg mit Wasserspielplatz verspricht Spaß in der Natur. Besonders an warmen Tagen ist Matschen, Bauen und Planschen angesagt. Unser Tipp: Wechselkleider, Handtücher, Kopfbedeckung, Sonnencreme und ganz viel Zeit mitnehmen.

Auf dem Schaumberg-Plateau selbst erinnert die Spielgeräte an die bewegte Geschichte des Landes: Sie sind im keltisch-römischen Stil in den bestehenden Baumbestand eingepasst, ganz im Stil eines kleinen gallischen Dorfes, das Asterix weltberühmt machte. Hier gilt auch: Kopfbedeckung, Sonnencreme und ganz viel Zeit mitnehmen. Infos: www.tholey.de und www.mein-schaumberg.de.

Vor einem Jahr eröffnet wurde der Druiden-Spielplatz am Freizeit-Zentrum-Peterberg: Auch hier erinnert alles an einem keltischen Dorf. Im Mittelpunkt steht die „Druidenburg“ mit Turm, Hütten, Brücken, Seilen, Netzen und Kletteraufstiegen die es zu erkunden gilt. Infos: http://www.freizeitzentrum-peterberg.de

Tierisch

Kostenlos Tiere erleben lässt sich das ganze Jahr in einigen Wildparks der Region, beispielsweise im Saarbrücker Wildpark samt seinem schönen Spielplatz in hügeliger Waldlandschaft oder im weitläufigen Wildfreigehege Karlsbrunn. Auf dem Rundweg, der auch problemlos mit Kinderwagen zu bewältigen ist, entdecken die Besucher westafrikanische Zwergziegen, Damwild, Sikawild und Wildschweine. Infos: www.saarbruecken.de und http://www.grossrosseln.de.

Kindgerecht gestaltete Hinweistafeln mit Informationen zu Haustierrassen und Höfen säumen den 12 Kilometer langen Wanderweg „Rund ums liebe Vieh“ bei Illingen. Dieser hat kann jedoch immer wieder abgekürzt werden. Größtenteils verläuft der Weg über Asphalt. Dadurch ist der Weg „Rund ums liebe Vieh“ ganzjährig begehbar und auch für Familien mit Kinderwagen geeignet. Zusammen mit der Dorf- und Schaukäserei Hirztaler vermittelt der Themenweg auf leicht verdaulicher Weise das Wichtigste zur naturnahen Viehhaltung und Herstellung von Milchprodukten. Infos: www.illingen-saar.de

 

PM: S. Renk, Tourismus Zentrale Saarland

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