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FCS drückt Verbundenheit mit Frankreich aus

Der 1. FC Saarbrücken will seine Verbundenheit zu unseren Nachbarn und Freunden aus Frankreich ausdrücken. „Je suis Charlie“ beinhaltet eine klare Botschaft: Zusammenhalt.
„Fußball verbindet. Das wird jedem bewusst, der sich damit befasst. Herkunft, Religion oder andere Indikatoren spielen keine Rolle. Dieser Sport im Allgemeinen, beispielsweise unsere erste Mannschaft mit Cheftrainer Fuat Kilic, Mounir Chaftar, Patrick Zoundi oder Alexandre Mendy, ist ein Paradebeispiel für Integration. Es herrscht ein großer Zusammenhalt. Nur wenn alle füreinander einstehen, können schöne Fußballfeste gefeiert werden“, so Vizepräsident Sebastian Pini.

Beispiele liefert der Fußball zuhauf. Ob mannschaftsintern oder als Gesamtpaket mit den Fans und Umfeld. Frauen, Männer, alle Generationen und Nationen oder auch Religionen ziehen an einem Strang.

„Die Anschläge in Frankreich haben uns schockiert. Gerade wir in der Grenzregion wollen unsere Verbundenheit zeigen. Gewalt kann nie eine Lösung sein. Weder in einem Stadion noch an irgendeiner anderen Stelle in der Gesellschaft hat sie etwas zu suchen. Die Terrorristen von Mittwoch repräsentieren nicht unsere muslimischen Mitbürger in Europa“, so Pini weiter.

Hintergrund
Am Mittwoch verübten drei Täter ein Attentat in den Redaktionsräumen des französischen Satiremagazin „Charlie Hebdo“. Insgesamt 12 Menschen fielen zum Opfer. Die genauen Hintergründe der Tat sind noch nicht bekannt. Das Redaktionsgebäude stand aber bereits in den letzten Monaten unter Polizeischutz. Schon im November 2011 war es Ziel eines Brandanschlags.

 

PM: Christoph Heiser, 1. FCS

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